Spielberichte

Mirza Kujovic (Trainer UFC Burgkirchen): "Ein großer Unterschied war nicht da"

Union Mehrnbach
UFC Burgkirchen

In der 1. Klasse Süd-West holte Union FKS/Pfeil-Design Mehrnbach am 20. Spieltag einen 2:1-Heimsieg gegen UFC Burgkirchen. Für Burgkirchen war es eine enge Partie, in der laut Trainer Mirza Kujovic mehrere Stammkräfte fehlten. „Wir haben das mit dem, was da war, gut gemeistert“, sagte er, haderte aber mit der Effizienz: „Die paar Abschlüsse wären super gewesen, wenn wir sie verwandelt hätten.“ Am Ende blieb es trotz großem Einsatz beim knappen 2:1.

Spieler legt Ball für einen Freistoß zurecht

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Später Schlag vor der Pause, schnelle Antwort nach dem 2:0

Mehrnbach und Burgkirchen lieferten sich über weite Strecken ein zähes Ringen, lange roch es nach einem 0:0 zur Pause. Dann der späte Dämpfer für die Gäste: In der 44. Minute traf Sebastian Weiermann für Mehrnbach zum 1:0, kurz darauf ging es mit diesem Resultat in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren erneut den besseren Moment. Michael Reifeltshammer stellte in Minute 54 auf 2:0. Burgkirchen steckte nicht auf und meldete sich prompt zurück: Milutin Radonjic verkürzte in der 60. Minute auf 2:1. Danach blieb es offen, doch weitere Treffer fielen nicht. „Vielleicht haben wir die eine oder andere Chance nicht genutzt“, erklärte Mirza Kujovic und verwies auf die personelle Lage: „Einige Spieler haben gefehlt, trotzdem haben die Jungs gekämpft und vieles gut ersetzt.“

Kujovic über Ausfälle, Einsatz und verpasste Chancen

Die Burgkirchner Sicht auf diesen Nachmittag ist geprägt von Pragmatismus. Trainer Mirza Kujovic machte kein Geheimnis daraus, dass ihm Akteure fehlten: „Einige Spieler haben gefehlt, wir haben die Positionen mit dem besetzt, was verfügbar war, und das haben wir insgesamt gut gemeistert.“ Entscheidend war für ihn letztlich die Effizienz im letzten Drittel. „Die paar Abschlüsse wären super gewesen, wenn wir sie gemacht hätten“, hielt er fest. Gleichzeitig zeigte er Respekt vor dem Gegner: „Mehrnbach ist eine junge, gute Mannschaft, die heute etwas spritziger war als wir.“ Dabei wollte er die Leistung seiner Elf nicht kleinreden: „Ein großer Unterschied war nicht da.“ Auch zur Spielleitung verlor er kein böses Wort: „Der Schiedsrichter war in Ordnung.“

Tabellenbild und was Burgkirchen mitnimmt

Durch den Heimsieg festigt Mehrnbach seine gute Ausgangsposition im oberen Drittel und steht nach 20 Runden mit 37 Punkten auf Rang vier. Burgkirchen hält bei 29 Zählern und rangiert auf Platz sieben, punktgleich mit dem Sechsten aus Lochen. Im dicht gedrängten Mittelfeld zählt daher jeder Zähler – und genau da setzt Kujovic an. Aus dem 2:1 in Mehrnbach nimmt er zwei klare Botschaften mit: Die Einstellung passt, und vorne muss das Team kaltschnäuziger werden. „Wir haben viel investiert und das Beste aus der Situation gemacht“, sagte der Coach, „aber wir müssen unsere Chancen besser nützen.“ Gelingt das, sollte Burgkirchen in den kommenden Wochen weiter stabil punkten.

1. Klasse Süd-West: Mehrnbach : Burgkirchen - 2:1 (1:0)

  • 60
    Milutin Radonjic 2:1
  • 54
    Michael Reifeltshammer 2:0
  • 44
    Sebastian Weiermann 1:0