In der 1. Klasse Süd-West feierte UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt einen klaren 3:0-Heimsieg gegen Union Raiffeisen Neukirchen/Enknach. Florian Penninger traf früh, nach der roten Karte gegen Michael Brunthaler spielten die Gäste in Unterzahl. Die endgültige Entscheidung fiel aber erst nach der Pause: Antonio Mikulic erhöhte auf 2:0, Manuel Zeppetzauer setzte den Schlusspunkt. Trainer Patrick Petershofer lobte danach die Geschlossenheit und sagte sinngemäß: Das 2:0 war für ihn der Knackpunkt – danach war die Partie durch.

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UFC PTA erwischte den besseren Start und hatte, wie Trainer Patrick Petershofer es beschrieb, „in einem umkämpften Spiel mehr Ballbesitz“. Schon in Minute 20 stellte Florian Penninger mit dem 1:0 die Weichen. Neukirchen/Enknach wehrte sich, verlor aber in der 34. Minute Michael Brunthaler mit Rot – zur Pause stand es dennoch nur 1:0. „Wir sind in Führung gegangen, der Gegner hat eine rote Karte bekommen – Indizien, dass es in unsere Richtung kippt. Aber wir haben erst spät das 2:0 gemacht“, ordnete Petershofer ein. Dieses 2:0 besorgte Antonio Mikulic in Minute 63, und genau da, so der Coach, „war für mich die Entscheidung gefallen“. Spätestens mit dem 3:0 durch Manuel Zeppetzauer (75.) war der Deckel endgültig drauf, der Heimsieg nach geduldigem Auftritt eingetütet.
In seiner Analyse blieb Patrick Petershofer bei klaren Worten. „Der Moment, wo wir das 2:0 gemacht haben, war für mich die Entscheidung“, sagte der Trainer und fügte an, dass die Überzahl geholfen habe, ohne den Gegner kleinzureden: „Natürlich war die rote Karte kein Nachteil, aber sie haben es zu zehnt sehr gut gemacht.“ Besonders hob er die eigene Mentalität hervor: „Mir gefällt am meisten die geschlossene Mannschaftsleistung und der Wille, diese drei Punkte einzufahren.“ Verbesserungspotenzial sieht er trotz des 3:0: „Wir haben mehrere Bereiche, die wir verbessern müssen, um weiterhin erfolgreich Fußball zu spielen – das besprechen wir intern.“ Zum Auftreten bis zum zweiten Treffer passte seine Einschätzung: UFC PTA blieb geduldig, kontrollierte das Spiel, belohnte sich aber erst nach der Stunde.
Petershofer hatte auch für den Gegner lobende Worte übrig – vor allem für deren Angreifer: „Wir haben im Herbst schon 2:2 gegen sie gespielt. Sie haben einen richtig guten Stürmer vorne, der hat nicht umsonst 16 Tore.“ Entsprechend traut er Neukirchen weitere Punkte zu: „Ich denke, sie fahren noch den einen oder anderen Sieg ein und rutschen nicht weiter nach hinten.“ Zum Unparteiischen meinte er: „Der Schiedsrichter hat eine passable Leistung gebracht, wir waren zufrieden. Vielleicht hat der Gegner mit ein, zwei Situationen gehadert – da müssten Sie Neukirchen fragen.“ In der Tabelle bleibt UFC PTA nach Runde 20 mit 43 Punkten ganz oben dran und sitzt Spitzenreiter TSU Handenberg (44) im Nacken, während Neukirchen/E. bei 20 Zählern rangiert.