Spielberichte

Roumen Balinski (Trainer Pischelsdorf): "Gerechtes 1:1 – wir hatten mehr Chancen"

Pischelsdorf
TSV Aurolzmünster

Im Duell der 1. Klasse Süd-West holte der FC Genino Pischelsdorf gegen den TSV Aurolzmünster ein 1:1 und sammelte im Abstiegskampf einen wichtigen Punkt. Trainer Roumen Balinski sprach von einer ausgeglichenen Partie, in der sein Team mehr und bessere Chancen hatte, sich aber lange nicht belohnte. Nach dem Rückstand kurz vor der Pause traf Richard Steinwender nach der Halbzeit zum Ausgleich – am Ende stand für Balinski ein „gerechtes Unentschieden“.

Fußball mid kantigem Desin in Weiß, Schwarz und Neonfarben auf Rasen

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Pischelsdorf mit dicken Möglichkeiten, doch Mijaljevic sticht vor der Pause

Beide Mannschaften legten vorsichtig los, suchten die Ordnung – doch die klareren Möglichkeiten sah Balinski auf Seiten seiner Elf. „Es war ein ausgeglichenes Spiel mit mehr Chancen für Pischelsdorf. Am Ende war ein gerechtes 1:1“, hielt der Coach fest und ergänzte zum ersten Gegentreffer: „Vorher hatte Pischelsdorf zwei, drei tausendprozentige Möglichkeiten.“ Dann kam der Nackenschlag: In der 41. Minute brachte Mihael Mijaljevic den TSV Aurolzmünster in Front. Balinski beschrieb die Szene so: „Das erste Tor für Aurolzmünster war ein langer Ball, dann über den Torwart gehoben.“ Mit dem 0:1 ging es in die Kabinen.

Nach der Pause mehr Druck – Steinwender besorgt das 1:1

Pischelsdorf kam entschlossen zurück. „Wir haben nach der Halbzeit mehr Druck gemacht, haben unbedingt das Tor gesucht“, sagte Balinski. Sein Team blieb am Drücker und lauerte zugleich auf Umschaltmomente – genau so fiel der Ausgleich: „Aus einer Kontermöglichkeit haben wir das 1:1 gemacht.“ Den wichtigen Treffer markierte in Minute 62 Richard Steinwender. Danach blieb es offen, beide suchten die Entscheidung, ohne ins volle Risiko zu gehen. „Beide Mannschaften spielen gegen den Abstieg, Nervosität war da, das hat man gemerkt“, so Balinski, der eine intensive, aber chancenärmere Schlussphase sah. Am Ende stand das Remis, das zu seinem Bild passte: „Ein gerechtes Unentschieden.“

„Wenig zu sehen vom Fußball“ – ehrliche Einordnung und Lob für den Unparteiischen

In seiner Analyse blieb Pischelsdorfs Trainer klar. „Zum Fußballspiel war wenig zu sehen“, meinte Balinski mit Blick auf die vielen Sicherheitsaktionen und das zähe Ringen um zweite Bälle. Kritik am Unparteiischen gab es keine – im Gegenteil: „Der Schiedsrichter war in diesem Spiel sehr gut“, stellte er ausdrücklich fest. Dass beide Teams unter Druck stehen, zeigen auch die Zahlen: Aurolzmünster hält nach 20 Runden bei 21 Punkten und Platz zehn, Pischelsdorf bei 18 Zählern auf Rang 13. In so einer Lage zählt jedes Tor doppelt – und jeder Fehler ebenso.

Abstiegskampf bleibt eng – Punkt hilft, Effizienz bleibt Thema

Unterm Strich konnte Pischelsdorf mit dem Auftritt nach der Pause leben: mehr Zug zum Tor, der verdiente Ausgleich und Stabilität bis zum Schluss. „Wir haben versucht, unbedingt ein Tor zu machen“, beschrieb Balinski die Marschrichtung – und seine Mannschaft lieferte diesen Moment durch Steinwender in der 62. Minute.

Für den weiteren Weg heißt das: an der Chancenverwertung arbeiten, die Kompaktheit halten und die Nerven im Griff behalten. Denn im Keller der 1. Klasse Süd-West sind die Abstände knapp, und genau solche Zähler wie das 1:1 gegen Aurolzmünster können am Ende den Unterschied machen.

1. Klasse Süd-West: Pischelsdorf : Aurolzmün. - 1:1 (0:1)

  • 62
    Richard Steinwender 1:1
  • 41
    Mihael Mijaljevic 0:1