Ein intensiver Fußballnachmittag in der 1. Klasse Süd zwischen ATSV Lenzing und dem SV Kieninger-Bau Bad Goisern brachte viele Wendungen – und am Ende ein 2:2 (Tore: Michael Sammer, Manuel Alexander für Lenzing; Damjan Pilipovic, Dejan Pilipovic für Bad Goisern), mit dem Julius Prince Ehiosu gut leben kann. Der Trainer hob eine gehaltene Elfmeterchance der Gäste in der zweiten Halbzeit hervor und verwies auf eine Rote Karte gegen Bad Goisern (Ardit Neziri, 50.), die das Kräfteverhältnis spürbar beeinflusste. Das Duell blieb fair und technisch geprägt, Lenzing verteidigte Standards solide und hatte ganz zum Schluss noch eine riesige Möglichkeit auf den Lucky Punch. Parallel blickt Ehiosu bereits nach vorne: Für die kommende Aufgabe erwartet er einen spielstarken Gegner und will sein Team entsprechend einstellen.

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Ehiosu ordnete das 2:2 als stimmiges Abbild des Spiels ein: „Ja, ich würde sagen, es war gerecht, weil der Gegner in der zweiten Halbzeit einen Elfmeter hatte, der aus unserer Sicht auf 1:3 stellen hätte können – unser Schlussmann hat ihn aber gehalten.“ Prägend war zudem die Unterzahl der Gäste: „Der Gegner hat in der zweiten Halbzeit dann mit einem Mann weniger gespielt, weil sie eine Rote Karte bekommen haben (Ardit Neziri).“ Zugleich blieb bis zum Schluss alles offen: „Ich glaube, das 2:2 war gerecht, obwohl wir am Ende noch eine Hundertprozentige zum Lucky Punch gehabt hätten.“
Bei ruhenden Bällen zeigte sich Lenzing stabil: „Wir waren relativ stabil in den Standardsituationen des Gegners.“ Ein Treffer fiel nach einer Ecke – „wirklich toll ausgespielt“, wie der Coach betonte. (Torschützen im Spiel: Michael Sammer, Manuel Alexander für Lenzing; Damjan Pilipovic, Dejan Pilipovic für Bad Goisern.) In den ersten 45 Minuten setzte Bad Goisern die Akzente und hatte mehr Ballbesitz; nach dem Seitenwechsel fand Lenzing besser ins Spiel und bestimmte phasenweise das Geschehen. Insgesamt war es ein faires Duell ohne große Aufreger: „Es war eher technisch geprägt, wirklich ein faires Spiel von beiden Seiten.“ Auch der Strafstoß für Bad Goisern wurde akzeptiert: „Der Elfmeter war gerecht.“ Zum Auftritt des Unparteiischen sagte Ehiosu: „Er hat das Spiel super geleitet.“
Auf die Gegentore kurz vor der Pause (Damjan Pilipovic, Dejan Pilipovic) reagierte Lenzing nach dem Wiederanpfiff mit frischen Kräften und nahm rund um die 60. Minute zwei Wechsel vor. Für die nächste Woche richtet Ehiosu den Fokus bereits klar: Es wartet ein starker, spielstarker Gegner. Seine Erwartung an die eigene Mannschaft ist deutlich: gegenhalten, stabil bleiben – und die in Lenzing gezeigte Effizienz nach Standards sowie die defensive Ordnung bei ruhenden Bällen erneut auf den Platz bringen.