Nach dem 2:2 zwischen Union Raiffeisen Zell am Moos und ATSV Lenzing in der 1. Klasse Süd ordnete Trainer Alexander Wesenauer die Partie als weitgehend ausgeglichen mit leichten Vorteilen für seine Mannschaft ein. Viele Ecken und Standards prägten das Geschehen, defensiv agierten die Zeller kompakt. Gleichzeitig betonte der Coach den großen Aufwand, den sein Team aktuell betreiben muss, um Punkte mitzunehmen – und den Plan, genau diese Stabilität gegen den Ball beizubehalten. Unter dem Strich fühlte sich das Remis an wie das logische Ergebnis intensiver, lauf- und zweikampfbetonter 90 Minuten, in denen Konsequenz bei ruhenden Bällen und im Abschluss den Unterschied zwischen einem und drei Zählern hätte ausmachen können.

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Wesenauer brachte den Spielverlauf auf den Punkt: „Ausgeglichene Partie über 90 Minuten mit Chancenplus für Zell am Moos.“ Seine Elf ließ in entscheidenden Momenten die letzte Zielstrebigkeit vermissen: „Wir hatten in beiden Halbzeiten gute Möglichkeiten, waren aber im Abschluss nicht konsequent genug, um mehr Tore zu erzielen.“ Auffällig war die Fülle an ruhenden Bällen: „Sehr viele Eckbälle unsererseits – insgesamt eine standardgeprägte Partie, wohl auch der frühen Phase im Frühjahr geschuldet.“
Im physischen und taktischen Ringen sah der Coach zwei Teams auf gleicher Höhe: „Beide Mannschaften waren auf Augenhöhe.“ Zugleich würdigte er die Qualitäten des Gegners: „ATSV Lenzing hat routinierte Spieler und eine starke Offensivreihe – das war schwierig zu verteidigen.“ Ein Standard brachte Zell am Moos zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand. In den Schlaglichtern der Partie trugen sich für Zell am Moos Bernhard Zach mit einem Doppelpack sowie für die Gäste Manuel Alexander und Michael Sammer in die Torschützenliste ein – ein weiterer Beleg für die Präsenz beider Offensivreihen und die knappen Abstände in dieser Begegnung.
In seiner Gesamtbewertung zeigte sich Wesenauer mit der Teamleistung zufrieden: „Mit der gesamten Mannschaft bin ich zufrieden. Wir müssen aktuell sehr viel investieren, um Punkte oder Siege einzufahren.“ Der Matchplan gegen den Ball habe gegriffen und solle fortgeführt werden: „Das Spiel gegen den Ball möchten wir so beibehalten – wir waren sehr kompakt, auch wenn es natürlich noch Potenzial gibt.“ Beim Ballbesitz blieb der Eindruck knapp pro Zell: „Ballkontrolle und Ballbesitzphasen waren sehr ausgeglichen, vielleicht mit leichtem Vorteil für Zell am Moos.“