Spielberichte

Andreas Staudinger (UFC Attergau): „Bin stolz auf die Truppe“ – Sieg in Lenzing als Richtungszeiger

ATSV Lenzing
UFC Attergau

Nach dem Duell zwischen ATSV Lenzing und UFC Attergau in der 1. Klasse Süd rückte Andreas Staudinger Haltung und Entwicklung seiner Mannschaft in den Mittelpunkt. Er sprach von einer offenen Partie mit vielen Aktionen, von Phasenwechseln in der Kontrolle und von Schlüsselmomenten kurz vor und nach der Pause. Vor allem betonte er Einsatz, Stabilität im Tor und Effizienz im Abschluss – genau dieser Auftritt soll als Richtungsvorgabe für die kommenden Wochen dienen.

Ball in Neonfarben auf Rasen vor Tornetz

Foto von Ben Hershey auf Unsplash

Offenes Spiel, frühe Kontrolle und ein erster Nadelstich kurz vor der Pause

Der Trainer charakterisierte das Geschehen als intensiven Schlagabtausch mit klaren Wechseln im Momentum: „Es war eine offene Partie mit vielen Aktionen; in der ersten halben Stunde hatten wir sicher mehr Spielanteile, aber Lenzing hatte auch zwei gute Möglichkeiten.“ In dieser Phase erarbeitete sich Attergau Vorteile, ohne den Gastgeber völlig aus dem Spiel zu nehmen: Lenzing kam zwei- bis dreimal gefährlich zum Abschluss, doch der Attergauer Schlussmann Leon Schmid parierte in den kritischen Momenten stark. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff zahlte sich das aus: In der 40. Minute brachte Johannes Hemetsberger Attergau mit 1:0 in Führung. Kurz darauf traf Lenzing nur die Innenstange – aus Attergauer Sicht sprang der Ball glücklich nach außen. Der psychologisch wichtige Vorsprung blieb, getragen von Stabilität hinten und Effektivität vorne.

Lenzinger Druckwelle nach Wiederbeginn und die Entscheidung

Nach der Pause drückten die Hausherren höher und gingen mehr Risiko, Attergau musste rund 15 Minuten Druck wegverteidigen. Dann setzten die Gäste den Konter: Dominik Posch erhöhte in der 62. Minute auf 2:0 und lenkte den offenen Schlagabtausch in kontrolliertere Bahnen. Mit dem Zwei-Tore-Polster fanden die Attergauer zu mehr Struktur und Ruhe am Ball. Lenzing blieb gefährlich, kam aber nicht mehr mit derselben Wucht in den Strafraum wie unmittelbar nach Wiederbeginn. Im Schlussabschnitt sorgte Johannes Hemetsberger schließlich für den Deckel drauf: In der 88. Minute stellte Johannes Hemetsberger mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 3:0. Der Doppelpack unterstrich die Konsequenz der Gäste – entschieden wurde die Partie durch Timing und Effektivität in den Schlüsselmomenten.

Rückhalt zwischen den Pfosten, disziplinierte Standards – und Lob für die Leitung

Den Grundpfeiler hinter der robusten Auswärtsleistung sah Staudinger im Rückhalt im Tor: „In erster Linie war die Leistung unseres Tormanns, Leon Schmid, entscheidend, weil er uns zwei-, dreimal das Gegentor verhindert hat.“ Die Paraden in Halbzeit eins legten das Fundament, auf dem die Offensive im richtigen Moment zupackte. Bei ruhenden Bällen blieb es insgesamt unauffällig, obwohl Lenzing hier stets gefährlich sein kann – Attergau bearbeitete diese Situationen diszipliniert. Diskussionsstoff gab es keinen: „Die Schiedsrichterleistung war top, das hat super gepasst.“

Unterm Strich stand ein reifer 3:0-Auswärtssieg, getragen von Schmid zwischen den Pfosten, dem Doppelpacker Johannes Hemetsberger (40., 88.) und Torschütze Dominik Posch (62.) – ein Auftritt, der als Maßstab für die nächsten Wochen gelten soll.

1. Klasse Süd: ATSV Lenzing : Attergau - 0:3 (0:1)

  • 88
    Johannes Hemetsberger 0:3
  • 62
    Dominik Posch 0:2
  • 40
    Johannes Hemetsberger 0:1