In der 1. Klasse Süd unterlag der ATSV Rüstorf den SV Gmunden Juniors mit 1:2. Nach einem ausgeglichenen Beginn nutzten die Gäste ihre Chancen besser und führten zur Pause mit zwei Toren. Rüstorf kam spät noch einmal heran, verpasste aber den Punkt. Sportchef Harald Wunsch brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: "Der Unterschied war einfach die bessere Chancenauswertung der Gmundner." Damit beschrieb er einen Abend, an dem Rüstorf trotz Einsatz leer ausging.

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Rüstorf versteckte sich nicht und fand laut Harald Wunsch ordentlich in die Partie. "Von Anfang an war es eigentlich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beide Seiten", schilderte der Sportliche Leiter. Das erste Tor fiel aber auf der anderen Seite: In Minute 28 stellte Mattia Pilic auf 0:1. Wunsch erklärte das 0:1 als unglückliche Kette: "Das 1:0 war eigentlich schon geklärt, dann kommt der Ball noch einmal zu einem Gmundner und der haut ihn aus 16 Metern ins Eck." Rüstorf blieb zwar im Spiel, doch kurz vor der Pause erhöhten die Juniors: Jonas Schinagl traf in der 39. Minute zum 0:2, mit diesem Resultat ging es auch in die Kabinen. "Das 2:0 war der Knackpunkt", sagte Wunsch, der damit den Moment benannte, in dem das Spiel aus Rüstorfer Sicht kippte.
Nach dem Seitenwechsel verlor die Begegnung für eine Weile an Tempo. "Im Weiteren ist die Partie ein bisschen eingeschlafen", meinte Wunsch, der seine Mannschaft aber weiter arbeiten sah. Erst in der Schlussphase wurde es wieder wild und hitzig. Wunsch berichtete von der Elfmeter-Szene für Rüstorf und monierte die Linie des Unparteiischen: "Er hat einen Elfmeter gegeben, aber dem Torwart keine Gelbe Karte. Danach ist ihm die Partie ein bisschen aus den Fingern geglitten." Sportlich kam Rüstorf noch einmal zurück: In Minute 88 verkürzte Elvin Pracalic auf 1:2. Mehr lag aber nicht drin. "Wir haben es leider nicht mehr geschafft, den Ausgleich zu machen", so Wunsch. Zu einer strittigen Szene sagte er zudem: "Er hat nach dem Spiel gesagt, er hat es nicht gesehen."
In seiner Analyse wurde Wunsch deutlich, ohne seine Mannschaft fallen zu lassen. "Man kann sagen, die Chancenauswertung. Wir haben am Anfang ganz gut mitgespielt, schießen aber momentan leider keine Tore und kriegen viel zu leichte Tore", fasste er zusammen. Während Rüstorf Möglichkeiten ausließ, machten die Juniors aus ihren Chancen zwei Treffer. "Genau das, was wir nicht gemacht haben. Sie haben die paar Chancen, die sie gehabt haben, besser genützt", sagte Wunsch über den Gegner und lobte zugleich den Einsatz seiner Elf: "Unsere Burschen haben brav gekämpft aber unsere Leistung wurde leider wieder nicht belohnt." In der Tabelle bleibt Rüstorf als Vierzehnter unter Druck, während die Gmunden Juniors mit Rang vier im Vorderfeld unterwegs sind. Der Auftrag für die letzten Runden ist klar: dranbleiben, Chancen nutzen, Punkte einsammeln.