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"Das 4:1 vor der Pause war der Polster" – Union Oberwang legt Grundstein noch vor Seitenwechsel

Union Oberwang
Union Gampern

In der 1. Klasse Süd hat die Union Oberwang am Sonntagnachmittag gegen die Union Gampern einen torreichen 5:3-Sieg gefeiert. Der Tabellenführer machte laut Sportchef Mario Pöckl vor allem mit der Phase vor der Pause den Unterschied, obwohl die Partie "spielerisch kein Leckerbissen" war. Nach dem 4:1 zur Halbzeit blieb Oberwang auch nach dem 4:2 ruhig und brachte damit den dritten Sieg im dritten Spiel über die Linie.

Fußball beim Schuss

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Starker Zwischenspurt vor der Pause

Oberwang kam in diese Partie so, wie es sich Mario Pöckl erhofft hatte, und ging bereits in der 9. Minute durch Marco Szalay mit 1:0 in Führung. Viel Glanz wollte der Sportliche Leiter dem Auftritt danach trotzdem nicht geben. "Spielerisch war es kein Leckerbissen", sagte er offen, verwies aber gleichzeitig darauf, dass am Ende die Punkte zählen. Nach dem Ausgleich durch Norbert Hegedüs in der 25. Minute war die Begegnung zunächst wieder offen, und genau deshalb bekam die Schlussphase der ersten Hälfte aus Sicht der Gastgeber ein besonderes Gewicht. Simon Loindl stellte in der 35. Minute auf 2:1, ehe Szilveszter Bori mit Treffern in der 39. und 45. Minute den Vorsprung noch vor dem Seitenwechsel auf 4:1 ausbaute.

Warum Sportchef Pöckl das 4:1 als Knackpunkt sieht

Für Pöckl war damit auch die Frage nach dem entscheidenden Moment schnell beantwortet. "Ganz klar vor der Halbzeit das 4:1. Das war ein gewisser Polster, mit dem wir in die Pause gegangen sind", sagte er. Diese Einschätzung zog sich durch seine gesamte Analyse, weil Oberwang in dieser Phase nicht nur druckvoll war, sondern die guten Aktionen auch sauber fertigspielte. Pöckl sprach von "schönen Kombinationen", von "schönen Einzelaktionen" und insgesamt von "wirklich schön herausgespielten Treffern". Dazu kam aus seiner Sicht, dass seine Mannschaft wieder kompakt auftrat. "Jeder hat alles gegeben und alles rausgehauen", sagte er, verschwieg aber auch nicht, dass es noch Luft nach oben gibt: "Spielerisch können wir uns auf alle Fälle noch verbessern."

Gampern blieb dran, Oberwang blieb ruhig

Ganz erledigt war die Partie nach dem Seitenwechsel aber noch nicht. Gampern meldete sich in der 56. Minute durch Dominik Moshammer mit dem 4:2 zurück und sorgte damit noch einmal für eine Phase, in der die Gäste wieder Hoffnung schöpfen konnten. Pöckl bescheinigte dem Gegner "ein paar gute Einzelspieler, die sehr gut am Ball sind" und sprach von einer "aggressiven, hungrigen Mannschaft", die nie aufgegeben habe. Gerade nach dem Anschlusstreffer hätten die Gäste noch einmal gedrückt, Oberwang sei in dieser Phase aber ruhig geblieben und habe gut dagegengehalten. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 80. Minute, als Szilveszter Bori mit seinem dritten Treffer an diesem Tag auf 5:2 stellte. Das späte 5:3 durch Norbert Hegedüs in der 89. Minute änderte am Heimsieg nichts mehr.

Dritter Sieg, volle Ausbeute, klare Einordnung

Unter dem Strich überwog beim Tabellenführer deshalb klar die Zufriedenheit über die Ausbeute. "Am Ende zählen die drei Punkte für uns, weil es wieder ein wichtiger Sieg war", sagte Pöckl, der danach ausdrücklich die ganze Mannschaft in den Vordergrund stellte. "Pauschales Lob an die gesamte Mannschaft. Sie hat wieder alles gegeben", lautete sein Fazit, ehe er noch einmal die Offensive hervorhob: "Wenn man fünf Tore erzielt, muss man die Offensivreihe hervorheben." Dass die Union Oberwang nach drei Runden mit neun Punkten an der Spitze steht, unterstreicht den gelungenen Start zusätzlich. Sachlich blieb Pöckl auch bei der Einordnung des übrigen Spielgeschehens: "Im Großen und Ganzen war die Leistung von Schiedsrichter Lukic in Ordnung." Für Oberwang bleibt damit vor allem hängen, dass die starke Phase vor der Pause diesmal der Schlüssel zu einem weiteren Heimsieg war.

1. Klasse Süd: Oberwang : Gampern - 5:3 (4:1)

  • 89
    Norbert Hegedüs 5:3
  • 80
    Szilveszter Bori 5:2
  • 56
    Dominik Moshammer 4:2
  • 45
    Szilveszter Bori 4:1
  • 39
    Szilveszter Bori 3:1
  • 35
    Simon Loindl 2:1
  • 25
    Norbert Hegedüs 1:1
  • 9
    Marco Szalay 1:0