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„Es war im Endeffekt eine ausgeglichene Partie“ – Union Oberwang nimmt aus Frankenmarkt 1:1-Remis mit

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Frankenmarkt
Union Oberwang

In der 1. Klasse Süd hat sich der TSV Sparkasse Frankenmarkt am Sonntagnachmittag von der Union Oberwang mit erinem 1:1-Remis getrennt. Aus Oberwanger Sicht passte das Ergebnis zum Verlauf, weil sich zwei lauf- und zweikampfstarke Teams über weite Strecken auf Augenhöhe begegneten. Mario Pöckl sprach nach der Partie von einer intensiven Begegnung, in der beide Seiten ihre Phasen hatten und sich am Ende keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

Fußball mit Sternen-Design auf Rasen

Foto von Daniel Norin auf Unsplash

Früher Rückstand, rascher Ausgleich

Der Start in die Partie gehörte zunächst den Gastgebern. Frankenmarkt ging in der 12. Minute durch Peter Stüger mit 1:0 in Führung und setzte damit in einem insgesamt eher engen Spiel den ersten Treffer. Oberwang ließ sich davon aber nicht aus dem Rhythmus bringen und kam noch vor der Pause zurück. In der 27. Minute fiel das 1:1 durch ein Eigentor von Jonas Rager, womit zugleich auch der Halbzeitstand feststand. Bis zum Seitenwechsel blieb es beim Gleichstand, und genau dieses Bild zog sich für Mario Pöckl auch durch die gesamte Begegnung. „Es war eine intensive Partie, im Endeffekt kam ein gerechtes Unentschieden heraus“, sagte der Sportliche Leiter. Für ihn war das kein Spiel, in dem eine Mannschaft über längere Zeit klar den Ton angab.


Viel Mittelfeld, wenig Strafraum

Gerade weil nach dem Seitenwechsel kein weiterer Treffer mehr fiel, bestätigte sich immer mehr das Bild, das Pöckl in seiner Analyse beschrieben hat. „Es waren generell nicht sehr viele Torraumszenen. Viel ist im Mittelfeld passiert, es war kampfbetont“, sagte er. Damit war auch der Rahmen gesetzt für ein Spiel, das weniger von großen Offensivaktionen als von Zweikämpfen, Laufarbeit und intensiven Phasen lebte. Pöckl sah dabei auf beiden Seiten gute Momente, aber keine klare Tendenz zugunsten eines Teams. „Manchmal war Frankenmarkt in Phasen besser, manchmal waren wir besser. Es war im Endeffekt eine ausgeglichene Partie“, meinte er. Dass es am Ende keinen Sieger gab, war für ihn deshalb die logische Folge eines Verlaufs, in dem beide Mannschaften viel investierten, sich aber nur selten klare Vorteile erarbeiten konnten.

Oberwang nimmt Punkt mit und weiß, woran gearbeitet werden muss

Aus Sicht der Gäste bekam dieses Remis auch deshalb zusätzliches Gewicht, weil die Union Oberwang personell reagieren musste. „Wir mussten unsere Abwehr neu formieren, weil unser Kapitän nicht da war“, erklärte Pöckl. Umso wichtiger war für ihn, dass seine Mannschaft die nötige Haltung auf den Platz brachte. „Wir haben wieder Leidenschaft gezeigt und gekämpft“, sagte er, schob aber auch gleich nach, wo er in den kommenden Wochen noch Steigerung erwartet. „Spielerisch können wir uns auf alle Fälle noch verbessern. Da müssen wir zulegen und auch vor dem Tor noch ein bisschen zwingender werden.“ Den Gegner ordnete er zugleich respektvoll ein: Der TSV Frankenmarkt sei „eine sehr zweikampfstarke, laufintensive Mannschaft, die von der ersten bis zur 90. Minute alles gibt“ und auch „richtig gute spielerische Momente“ gehabt habe. Auch für den Unparteiischen fand Pöckl klare Worte: „Schiedsrichter Steinbichler hat super gepfiffen. Wirklich eine Topleistung.“ Mit dem 1:1 bleibt Oberwang nach sechs Runden mit 13 Punkten im Spitzenfeld und nimmt aus Frankenmarkt vor allem die Erkenntnis mit, dass die Basis mit Einsatz und Zweikampfführung gestimmt hat, im spielerischen Bereich aber noch Luft nach oben bleibt.

1. Klasse Süd: Frankenmarkt : Oberwang - 1:1 (1:1)

  • 27
    Eigentor durch Jonas Rager 1:1
  • 12
    Peter Stüger 1:0