In der 1. Klasse Süd hat TSV Sparkasse Frankenmarkt den ATSV Lenzing mit 4:0 besiegt und sich den Heimsieg schon früh erarbeitet. Lukas Schwab brachte die Gastgeber in Führung, Stefan Oberndorfer legte vor der Pause nach, ehe Schwab und Julian Flatz den Deckel draufmachten. Trainer Tobias Aschenberger sah vor allem im 3:0 kurz nach Wiederbeginn jenen Treffer, der "die Weichen auf Sieg gestellt" hat.

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Frankenmarkt war von Beginn an das aktivere Team und setzte genau das um, was sich der Trainer vorgenommen hatte. "Wir sind richtig gut in die Partie reingestartet und haben gleich zum Start einige Chancen gehabt", sagte Aschenberger. Vor allem Lukas Schwab war in dieser Anfangsphase ständig präsent. Der Coach sprach davon, dass sein Angreifer in den ersten zwanzig Minuten auf vier Möglichkeiten kam. In der 14. Minute belohnte sich Schwab dann nach einem Freistoß mit dem 1:0. Auch danach blieb Frankenmarkt in der Spur. Aschenberger betonte, dass seine Mannschaft über weite Strecken wenig zuließ, und in der 38. Minute fiel dann das zweite Tor: Fabio Putz eroberte stark den Ball, spielte ihn gut in die Tiefe und Stefan Oberndorfer stellte noch vor der Pause auf 2:0.
Mit der Führung im Rücken kam Frankenmarkt auch nach dem Seitenwechsel gut heraus. Aschenberger hatte seiner Mannschaft mitgegeben, dort weiterzumachen, wo sie aufgehört hatte, und genau das gelang. Schon in der 48. Minute traf erneut Lukas Schwab zum 3:0. Für den Trainer war das die Szene, die das Spiel endgültig in die gewünschte Richtung schob. "Das 3:0 in der 48. Minute war natürlich der Kipppunkt. Wenn du gleich nach der Halbzeit auf 3:0 stellst, hat das die Weichen auf Sieg gestellt", erklärte er. Ganz erledigt sah er die Partie damit zwar noch nicht, aber für Lenzing wurde es von da an deutlich schwieriger, noch einmal Akzente zu setzen. Frankenmarkt blieb ordentlich im Spiel, wechselte viel durch und kam in der 80. Minute noch zum 4:0 durch Julian Flatz, dem Aschenberger ebenfalls "eine gute Partie" bescheinigte.
Der Trainer wollte den klaren Erfolg danach ausdrücklich nicht an einer einzelnen Aktion festmachen, sondern an der gesamten Leistung seiner Mannschaft. "Die ganze Leistung von der Mannschaft war stark. Wir waren giftig, wir haben die Bälle gewonnen, wir haben wenig zugelassen und hatten endlich die Effizienz vor dem Tor", fasste Aschenberger zusammen. Dass das gegen Lenzing keine Selbstverständlichkeit war, strich er ebenfalls hervor. Er bezeichnete die Gäste als "sehr spielstarke Mannschaft mit sehr guten Einzelakteuren" und verwies besonders auf die Sammer-Brüder, über die viel läuft. Gerade deshalb war für ihn wichtig, dass Frankenmarkt den Gegner "an dem Tag sehr gut im Griff" hatte. Auch mit Blick nach vorne blieb der Coach konkret: Seine Mannschaft soll weiter an noch mehr Zug zum Tor arbeiten, sich noch mehr Chancen herausspielen und im Abschluss noch konsequenter werden. "Dann bin ich guter Dinge, dass wir aus den letzten fünf Runden noch sehr viele Punkte holen im Herbst", sagte Aschenberger. Der 4:0-Heimsieg soll für Frankenmarkt damit nicht Endpunkt sein, sondern die Richtung für die kommenden Wochen vorgeben.