In der 1. Klasse Süd hat SV Kieninger-Bau Bad Goisern gegen SPG ATSV Zipf/UVB mit 3:1 gewonnen und schon vor der Pause die Weichen gestellt. Trainer Gerald Zwitter sprach von einem „Traumstart“ und sah den Grund für den Heimsieg vor allem in der starken Chancenverwertung zu Beginn und in einer Defensivleistung, die gegen spielerisch starke Gäste nur wenig zuließ.

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Bad Goisern erwischte genau den Start, den sich Zwitter gewünscht hatte. Kevin Steiner brachte die Gastgeber in der 8. Minute mit 1:0 in Führung, nur drei Minuten später legte Justin Engleitner das 2:0 nach. Als Engleitner in der 21. Minute auch noch zum 3:0 traf, war die Partie früh in eine klare Richtung gelaufen. Zwitter brachte es nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: „Es war ein Traumstart für uns.“ Für den Trainer war genau diese erste Phase spielentscheidend. „Nach dem 2:0 beziehungsweise 3:0 hatte ich das Gefühl, dass das Spiel in unsere Richtung kippt“, sagte er. Besonders das 2:0 hob er hervor, das nach „einer coolen Kombination über die rechte Seite“ gefallen sei. Auch beim dritten Treffer sah er eine entschlossene Aktion seiner Mannschaft, als ein Abschlag des gegnerischen Tormanns von den Bad Goiserer Stürmern geblockt wurde und im Tor landete.
Obwohl das Ergebnis zur Pause mit 3:0 deutlich war, sprach Zwitter dem Gegner die Qualität nicht ab. „Spielerisch war das eine der besten Mannschaften, gegen die wir bis jetzt gespielt haben“, sagte der Bad-Goisern-Trainer über die Gäste und verwies dabei vor allem auf deren Stärke durchs Zentrum. Gerade deshalb wertete er die Arbeit seiner Mannschaft gegen den Ball so hoch. Bad Goisern ließ nach seiner Einschätzung „in der Defensive sehr wenig zu“ und fand vor allem nach der Pause die richtige Antwort auf die spielerischen Ansätze von Zipf/UVB. Martin Scheibl verkürzte in der 54. Minute zwar auf 3:1, doch Zwitter sah seine Mannschaft auch danach nicht wirklich ins Wanken geraten. „Wir haben das in der zweiten Halbzeit mit einem kompakten Block in der Defensive verhindert“, erklärte er und meinte damit, dass die Gäste trotz guter Anlage nicht mehr entscheidend herankamen.
Der Sieg fiel damit klar aus, ganz zufrieden wollte Zwitter mit dem Verlauf aber trotzdem nicht sein. Gerade nach dem frühen 3:0 sah der Trainer noch Möglichkeiten, die Partie endgültig zuzumachen. „Wir hatten danach noch drei, vier sehr gute Gelegenheiten im Umschaltspiel, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden“, sagte er. Dass es am Ende bei drei Toren blieb, war für ihn deshalb einer der wenigen Punkte, die seine Mannschaft noch besser lösen kann. Gleichzeitig blieb er bei seiner Kernaussage: „Unsere größte Stärke war die Chancenverwertung zu Beginn und die Defensivarbeit über das ganze Spiel.“ Auch mit dem Unparteiischen zeigte sich Zwitter zufrieden. Er sprach von einer „sehr souveränen“ Leistung und meinte, strittige Szenen habe er keine gesehen. In die nächsten Aufgaben nimmt Bad Goisern damit vor allem die Erkenntnis mit, dass frühe Effizienz und eine kompakte Defensive auch gegen spielerisch starke Gegner tragen.