In der 2. Klasse 1b hat die SPG Niederneukirchen/St. Florian Juniors am Dienstagabend die Union Ansfelden Juniors mit 7:0 abgefertigt. Trainer Moritz Casagrande sah einen Auftritt, der schon in der Anfangsphase klare Verhältnisse schuf. Vor allem das frühe 3:0 und eine erste Halbzeit ohne Nachlassen erklärten aus seiner Sicht den deutlichen Sieg. Gleichzeitig mahnte er trotz des Ergebnisses, „den Ball flach zu halten“.

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Moritz Casagrande musste nach dem Schlusspfiff nicht lange überlegen, wann die Partie in die gewünschte Richtung gekippt war. „Wir hatten natürlich einen super Start. Nach 13 Minuten stand es 3:0, da wusste man schon, in welche Richtung es geht“, sagte der Trainer. Tatsächlich legten die Gastgeber vom Anpfiff weg genau dieses Tempo vor. Jonas Kopececk brachte seine Mannschaft in der 5. Minute in Führung, nur eine Minute später folgte durch ein Eigentor von Florian Hagmair bereits das 2:0. Als Clemens Hackl in der 13. Minute auf 3:0 stellte, war der Grundstein früh gelegt. Casagrande sprach danach von einem Auftritt, der ihn „unglaublich stolz“ gemacht habe, weil seine Mannschaft „von der ersten Minute an“ das Spiel kontrollierte.
Entscheidend war aus Sicht des Trainers aber nicht nur die frühe Führung, sondern vor allem die Art, wie seine Mannschaft danach weitermachte. „Wir haben dann auch nicht aufgehört“, sagte Moritz Casagrande, und diese Einschätzung ließ sich am Spielstand bis zur Pause klar ablesen. Samuel Feichtner erhöhte in der 31. Minute auf 4:0 und legte in der 43. Minute auch noch das 5:0 nach. Damit ging die SPG mit einer sehr klaren Führung in die Kabine. Casagrande führte das vor allem auf die offensive Umsetzung zurück. „Wir haben in den letzten Wochen immer wieder darüber gesprochen, im letzten Drittel sauberer und mutiger zu werden. Heute hat die Mannschaft das hervorragend umgesetzt“, erklärte er. Viel Bewegung, gute Tiefenläufe und eine konsequente Chancenverwertung waren für ihn die Punkte, mit denen seine Mannschaft den Gegner früh aus dem Spiel nahm.
Dass die SPG Niederneukirchen/St. Florian Juniors nach dem Seitenwechsel nicht nachließ, passte für Moritz Casagrande ins Gesamtbild dieses Abends. Inas Kadusic stellte in der 65. Minute auf 6:0, Emmanuel Seiverth setzte in der 86. Minute mit dem 7:0 den Schlusspunkt. Der Trainer hob dabei ausdrücklich nicht nur die Tore hervor. „Generell war die offensive Leistung stark, aber auch gegen den Ball war es super“, sagte er. Besonders deutlich wurde er dann mit einem Satz, der den Abend gut zusammenfasste: „Wir haben den Ansfeldenern keine Luft zu atmen gelassen, und das hat sich das ganze Spiel durchgezogen.“ Gleichzeitig ordnete Casagrande auch den Gegner respektvoll ein. Ansfelden sei eine eingespielte Mannschaft mit Qualität, „aber ich denke, ihnen war einfach das Tempo an diesem Tag zu hoch“.
So deutlich das Ergebnis auch ausfiel, Moritz Casagrande wollte den Auftritt danach bewusst sauber einordnen. „So ein Sieg gibt natürlich Selbstvertrauen. Trotzdem wissen wir, dass wir den Ball flach halten müssen“, sagte der Trainer. Genau darin liegt für ihn nun der nächste Schritt. Die SPG soll diese Leistung nicht als einmaligen Ausreißer stehen lassen, sondern in die kommenden Aufgaben mitnehmen. „Entscheidend wird sein, dass wir diese Leistung bestätigen und dieselbe Intensität und Spielfreude auch in den nächsten Spielen auf den Platz bringen“, forderte Casagrande. Dazu passte auch sein kurzes Urteil zu den Rahmenbedingungen: Es habe „keine strittigen Szenen“ gegeben, der Schiedsrichter habe „das Spiel zu keiner Sekunde aus der Hand gegeben“. So blieb unter dem Strich ein 7:0, das nicht nur wegen der Höhe auffiel, sondern vor allem wegen der klaren Linie über 90 Minuten.