Spielberichte

„Das schnelle 1:1 war extrem wichtig“ – Coach Köglberger nach St. Magdalenas wildem 5:3-Erfolg

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SK St. Magdalena 1b
SV Traun 1b

In der 2. Klasse 1b hat der SK St. Magdalena 1b am Freitagabend einen wilden 5:3-Erfolg gegen den SV Traun 1b gefeiert. Zur Pause stand es nach Toren von Leonardo Kustura und Asllan Thaqi 1:1, danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Trainer Sascha Köglberger sah seine Mannschaft über weite Strecken im Vorteil und nannte vor allem einen Moment als Schlüssel: „Das schnelle 1:1 war extrem wichtig.“

Mann hält Anzeigetafel, die eine Nachspielzeit von fünf Minuten anzeigt

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Rasche Antwort auf den Rückschlag

Dass es am Ende ein torreiches 5:3 wurde, hatte sich laut Köglberger schon früh angedeutet. Der Trainer sprach von einem „wilden Spiel“ mit vielen Toren und auch einigen Torhüterfehlern. Vor allem in der ersten Halbzeit sah er seine Mannschaft im Vorteil. „Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft mit mehreren Torchancen“, sagte Köglberger. Umso ärgerlicher war aus seiner Sicht, dass St. Magdalena in der 37. Minute durch Leonardo Kustura mit 0:1 in Rückstand geriet. Köglberger sprach dabei von einem „schweren Eigenfehler“, der dieses Gegentor möglich gemacht habe. Umso wichtiger war für ihn die direkte Reaktion, denn nur eine Minute später glich Asllan Thaqi zum 1:1 aus und brachte die Gastgeber sofort wieder zurück in die Partie.

Nach der Pause blieb es ein offener Schlagabtausch

Mit dem 1:1 zur Pause war für die Gastgeber zwar vieles repariert, entschieden war in dieser Partie aber noch lange nichts. Kurz nach Wiederbeginn brachte Emmanuel Orobosa Obanor St. Magdalena in der 49. Minute erstmals in Führung. Doch Traun blieb dran und kam durch Ermal Kabashi in der 58. Minute zum 2:2. Die Heimelf legte in diesem Hin und Her erneut vor, als Max Fries in der 64. Minute das 3:2 erzielte. Aber auch darauf hatte der Gegner noch einmal eine Antwort, denn Kustura traf in der 77. Minute zu seinem zweiten Tor an diesem Abend und stellte auf 3:3. Erst in der Schlussphase zog St. Magdalena entscheidend weg. Thaqi machte in der 83. Minute das 4:3 und setzte in der Nachspielzeit mit seinem dritten Treffer noch den Schlusspunkt zum 5:3.


Verdienter Sieger, aber drei Gegentore bleiben ein Thema

Gerade dieses ständige Reagieren auf Rückschläge wertete Köglberger als große Stärke seiner Mannschaft. „Wir haben uns trotz Rückstand wieder zurückgekämpft“, sagte der Trainer, der seine Elf über die gesamten neunzig Minuten vorne sah. Gleichzeitig ordnete er das Spiel sehr nüchtern ein. Die zweite Hälfte sei deutlich ausgeglichener gewesen, Traun habe mit seinen schnellen Stürmern und in Umschaltsituationen immer wieder für Gefahr gesorgt. „Im Ballbesitz und über weite Strecken des Spiels waren wir aber der verdiente Sieger“, meinte Köglberger. Einen Anteil am Ausgang hatte aus seiner Sicht auch die Fehleranfälligkeit im Spiel. Ohne den Gegner besonders hart anzugehen, sagte er: „Der gegnerische Torwart hat uns bei zwei oder drei Gegentoren schon geholfen.“

Freude über fünf Tore, aber kein Grund zum Zurücklehnen

Bei aller Erleichterung über den Heimsieg wollte der Trainer einen Punkt ausdrücklich nicht ausblenden. Drei Gegentreffer seien auf Dauer zu viel, auch wenn diese nach seiner Einschätzung nicht aus klar ausgespielten Chancen des Gegners entstanden seien. „Unterm Strich sind es gerade ein bisschen zu viele Gegentore, egal wie sie zustande kommen“, sagte Köglberger. Genau deshalb fiel seine Analyse trotz der fünf eigenen Tore nicht nur euphorisch aus, sondern auch klar und sachlich. Positiv hob er noch einmal die unmittelbare Antwort auf das 0:1 hervor, weil dieses 1:1 seiner Mannschaft in einer unruhigen Partie sofort wieder Halt gegeben habe. Lob gab es außerdem für den Unparteiischen. „Die Leistung von Schiedsrichter Szokolay war wirklich sehr gut“, sagte Köglberger nach einem Abend, an dem St. Magdalena vorne oft die passende Antwort fand.

2. Klasse 1b: St. Magdalena 1b : SV Traun 1b - 5:3 (1:1)

  • 92
    Asllan Thaqi 5:3
  • 83
    Asllan Thaqi 4:3
  • 77
    Leonardo Kustura 3:3
  • 64
    Max Fries 3:2
  • 58
    Ermal Kabashi 2:2
  • 49
    Emmanuel Orobosa Obanor 2:1
  • 38
    Asllan Thaqi 1:1
  • 37
    Leonardo Kustura 0:1