Spielberichte

„Die letzte Spannung hat gefehlt“: Warum SPG Niederneukirchen/St. Florian Juniors mit 1:1-Remis leben muss

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SPG NNK/St. Florian Juniors
ASK St. Valentin 1b

In der 2. Klasse 1b hat sich die SPG Niederneukirchen/St. Florian Juniors am Samstagnachmittag mit 1:1 vom ASK St. Valentin 1b getrennt. Nach einem frühen Rückstand fand die Heimelf nur schwer in die Partie, kam aber noch vor der Pause zum Ausgleich. Trainer Moritz Casagrande sprach danach von einem Auftritt, bei dem seiner Mannschaft „die letzte Spannung gefehlt“ habe – und genau darin sah er auch einen wesentlichen Grund, warum es am Ende bei einem Punkt blieb.

Spieler holt zum Eckball aus

Image by Birgit from Pixabay

Früher Dämpfer nach sechs Minuten

Für die Gastgeber begann die Partie alles andere als nach Wunsch. Casagrande machte nach dem Abpfiff keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft zu Beginn weit weg von ihrem normalen Niveau war. „Wir sind nicht gut reingekommen. Uns hat die Spannung und Konsequenz gefehlt“, sagte der Trainer. Der frühe Rückstand passte dazu: In der 6. Minute brachte Ramo Softic St. Valentin 1b mit 1:0 in Führung. Aus Sicht der Heimelf war dem ein individueller Fehler vorausgegangen. „Solche Fehler passieren, aber sie bringen dich sofort in eine unangenehme Situation“, sagte Casagrande. Genau in dieser Lage fand sich seine Mannschaft früh wieder und musste sich danach erst zurück in die Begegnung arbeiten.


Machreich stellt noch vor der Pause auf 1:1

Im Lauf der ersten Halbzeit kam die SPG dann besser ins Spiel und schaffte noch rechtzeitig die Antwort. In der 35. Minute erzielte Matthäus Machreich den Ausgleich zum 1:1, mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen. Für Casagrande war das der wichtigste positive Punkt an einem insgesamt durchwachsenen Nachmittag. „Positiv war, dass wir nach dem Rückstand zurückgekommen sind und uns den Ausgleich noch vor der Pause verdient haben“, sagte er. Gleichzeitig blieb er mit seiner Analyse streng. „Wir waren nicht ganz wach, nicht griffig genug und in vielen Situationen nicht klar genug.“ Nach der Pause fiel dann kein weiterer Treffer mehr, sodass das Remis bis zum Schlusspfiff Bestand hatte.

Viel Respekt für den Zweiten, aber Coach Casagrande sieht Luft nach oben

Dass die Partie für seine Mannschaft so unangenehm wurde, führte Casagrande nicht nur auf die eigene Leistung zurück. Auch den Auftritt der Gäste ordnete er deutlich ein. „Der Gegner war besser als erwartet. Sie waren sehr aktiv, schnell am Ball, zweikampfstark und immer wieder den einen Schritt früher in den Situationen“, sagte der Trainer. Entsprechend viel Respekt zollte er dem Tabellenzweiten, der die SPG über weite Strecken forderte. „Man muss ihnen Respekt geben. Sie haben uns heute wirklich gefordert und stehen nicht zufällig da, wo sie stehen.“ Gerade deshalb ist das 1:1 für ihn zwar kein schlechtes Ergebnis, aber eben auch keines, mit dem man sich einfach zufriedengeben kann.

Ein Punkt, aus dem die SPG etwas mitnehmen muss

In seiner Gesamteinordnung legte Casagrande den Finger noch einmal genau auf die Wunde. „Tabellarisch ist ein Punkt gegen den Zweiten natürlich nicht schlecht, aber vom Gefühl her wissen wir, dass mehr möglich gewesen wäre, wenn wir unsere Leistung abgerufen hätten“, sagte er. Diskussionen über Schiedsrichter Plöderl wollte er dabei gar nicht erst aufkommen lassen. „Heute lag es nicht am Referee, sondern daran, dass wir selbst nicht ganz auf der Höhe waren“, stellte der Trainer klar. Damit war die Richtung seiner Analyse eindeutig: Der Punkt bleibt, die ganz große Zufriedenheit aber nicht. Für die SPG ist dieses 1:1 deshalb vor allem eines – ein Spiel, aus dem sie lernen muss.

2. Klasse 1b: SPG NNK/St. Florian Jrs : St. Valentin 1b - 1:1 (1:1)

  • 35
    Matthäus Machreich 1:1
  • 6
    Ramo Softic 0:1