In der 2. Klasse 1b hat SK St. Magdalena 1b den Ennser SK 1b mit 13:0 abgefertigt und damit eine deutliche Antwort auf das 1:6 der Vorwoche gegeben. Trainer Sascha Köglberger sah seine Mannschaft über die gesamten 90 Minuten klar besser. Entscheidend waren aus seiner Sicht nicht nur die vielen Tore, sondern vor allem der ständige Drang, weiterzugehen und nicht nachzulassen.

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Schon früh war zu sehen, in welche Richtung der Abend laufen würde. Asllan Thaqi brachte St. Magdalena in der 6. Minute mit 1:0 in Führung, und rund um die 25. Minute nahm die Partie dann endgültig ihren klaren Verlauf. Zunächst erhöhte wieder Thaqi auf 2:0, kurz darauf stellte Konstantin Schwab auf 3:0. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter: Felix Nikolaus Benedikt Karollus traf zum 4:0, Paul Stefan Schinnerl zum 5:0, ehe Thaqi mit seinem dritten Treffer auf 6:0 stellte. Schwab legte das 7:0 nach, den 8:0-Pausenstand besorgte Max Fries in der 42. Minute. Für Köglberger war genau diese Phase der Schlüssel zum Spiel. „Der entscheidende Moment war eigentlich die ganze erste Halbzeit. Dass es 8:0 steht, ist schon eine gewisse Leistung“, sagte der Trainer, der darin auch eine klare Reaktion auf die Niederlage in der Vorwoche sah.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb St. Magdalena am Drücker und zog das Spiel ohne großen Bruch weiter durch. Emmanuel Orobosa Obanor erhöhte in der 61. Minute auf 9:0, Max Fries stellte wenig später auf 10:0, ehe Obanor mit Treffern in der 70. und 74. Minute seinen Dreierpack komplett machte. Den Schlusspunkt setzte dann noch einmal Schwab in der 88. Minute zum 13:0. Köglberger musste nach dem Spiel selbst schmunzeln, als er auf die Schlüsselszenen angesprochen wurde. „Schwer zu beschreiben bei 13 Toren“, meinte er, wurde dann aber konkret. „Die ersten Tore waren Bälle in die Tiefe, wo wir einen Tempovorteil gehabt haben und leicht über die gegnerischen Verteidiger drübergekommen sind.“ Genau diese einfachen, klar ausgespielten Situationen brachten die Gastgeber früh auf Kurs und ließen die Partie rasch sehr deutlich werden.
Für den Trainer lag der Unterschied zwischen beiden Teams am Ende weniger in einzelnen Szenen als in der grundsätzlichen Herangehensweise. „Die eine Mannschaft wollte 90 Minuten lang Tore schießen, die andere hat nach 20 oder 25 Minuten eigentlich aufgegeben“, fasste Köglberger den Abend sehr deutlich zusammen. Trotz des klaren Ergebnisses wollte er seine eigene Mannschaft nicht nur wegen der Höhe des Sieges loben, sondern vor allem wegen der Art und Weise. „Grundsätzlich kann man bei einem 13:0 nicht viel kritisieren. Wir waren nach den wenigen Ballverlusten giftig im Gegenpressing und haben unsere Torchancen gut genutzt.“ Auch zum Gegner blieb er in der Bewertung sachlich und hielt fest, dass die Ennser in der Anfangsphase schon angedeutet hätten, unangenehm sein zu können. Weil das Ergebnis aber früh klar war, rückte auch der Unparteiische kaum in den Mittelpunkt. „Es waren wenig strittige Entscheidungen, er hat das gut gemacht.“ Unterm Strich stand für St. Magdalena damit nicht nur ein Kantersieg, sondern vor allem ein Auftritt, der laut Trainer vor allem wegen des konsequenten Draufbleibens über die gesamten 90 Minuten Gewicht hat.