In der 2. Klasse Mitte-West feierte der SC Schwanenstadt Juniors gegen Union Meggenhofen einen 4:3-Heimsieg nach einer packenden Schlussphase. Trainer Andreas Drack sprach von einem kontrollierten Beginn, starken Umschaltmomenten und Effizienz im Abschluss. Nach dem 3:3 in Unterzahl legten seine Juniors noch einmal nach. "Der Wille hat heute den Unterschied gemacht", betonte der Coach. Das Siegtor beschrieb er als Traumtreffer aus der Distanz. Alle Torschützen: Dominik Chis, Nico Reisinger, David Gruber, Daniel Sarossy, Emre Odabas, Simeon Zangenfeind und Matchwinner Michael Motz.

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Schwanenstadt erwischte genau den Start, den sich Andreas Drack gewünscht hatte: kontrolliert, klar in den Abläufen und mit Zug nach vorne. Nach 13 Minuten brachte Dominik Chis die Hausherren 1:0 in Front, Nico Reisinger legte in Minute 32 das 2:0 nach – die Effizienz, von der der Trainer sprach, war da. Kurz vor der Pause aber kippte die Partie für einen Moment: David Gruber (42.) und Daniel Sarossy (44.) trafen für Meggenhofen, zur Halbzeit stand es 2:2. Nach dem Wechsel blieb es lange offen, ehe Emre Odabas in der 78. Minute das 3:2 markierte. Dann die heikle Phase: Rot für Veselko Bagaric (82.) und im selben Atemzug das 3:3 durch Simeon Zangenfeind. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: In Minute 84 schweißte Michael Motz den Ball – so Drack – als "Traumtor aus rund 35 Metern, via Stange ins Kreuzeck" zum 4:3-Endstand ein. Genau diese Moral nach dem Rückschlag in Unterzahl machte an diesem Tag den Unterschied.
Nach dem Abpfiff ordnete Trainer Andreas Drack die 90 Minuten klar ein. "Kontrollierter Beginn, gute Umschaltmomente und Effizienz im Abschluss", fasste er die starken Phasen seiner Mannschaft zusammen. Auf die Frage nach dem Schlüssel zum Sieg kam er ohne Umschweife zum Punkt: "Die Mentalität der Mannschaft und der unbedingte Wille, das Spiel gewinnen zu wollen." Als er über das 4:3 sprach, geriet der Coach noch einmal ins Schwärmen: "Ein Traumtor aus rund 35 Metern, via Stange ins Kreuzeck." Zugleich blieb er selbstkritisch im Blick nach vorne: "Gute Teamleistung, aber mehr Offensivdrive." Den Gegner würdigte er knapp und deutlich: "Meggenhofen ist eine starke Mannschaft." Und zur Spielleitung meinte Drack: "Kontrollierte Leistung des Schiedsrichters." Sein Gesamtfazit blieb konsequent: "Der Wille" – mehr brauchte es aus seiner Sicht nicht als Erklärung für diese enge Partie.
Der Dreier wiegt umso schwerer, weil er gegen ein Team aus dem vorderen Mittelfeld gelang. Union Meggenhofen hält nach 21 Runden bei 34 Punkten und Rang sechs, Schwanenstadt Juniors bei 25 Zählern auf Platz neun. Die Gastgeber zeigten, dass sie auch gegen höher platzierte Gegner bestehen können, wenn die Abläufe greifen und der Glaube da ist. Drack hob die Stärke des Gegners hervor, ohne das eigene Auftreten kleinzureden. Wichtig war ihm die Reaktion nach dem 3:3 und der Roten Karte: In Unterzahl nicht einzubrechen, sondern noch einmal zuzulegen. Genau das soll nun Antrieb für die kommenden Wochen sein. Die Juniors wollen die Energie aus diesem Finish mitnehmen – und an dem arbeiten, was der Trainer angesprochen hat: mehr Offensivdrive, noch konsequenter ins letzte Drittel kommen und die guten Umschaltwege regelmäßig zu Ende spielen.