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„Das 0:1 war im Endeffekt entscheidend“ – Schwanenstadt Juniors bleiben gegen Steinhaus ohne Ertrag

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SC Schwanenstadt Juniors
Union Steinhaus

In der 2. Klasse Mitte-West mussten sich die SC Schwanenstadt Juniors daheim gegen Union Kremsmüller Steinhaus mit 0:1 geschlagen geben. Ein Treffer von Rafael Karlhuber aus der 23. Minute reichte den Gästen, weil Schwanenstadt nach vorne zu wenig Durchschlagskraft entwickelte. Trainer Christian Biel sprach von einer ausgeglichenen Partie mit Vorteilen für Steinhaus und sah vor allem das 0:1 als jenen Moment, nach dem der Gegner die Begegnung „clever fertig gespielt“ habe.

Fußball beim Schuss

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash


Ein Rückstand, der die Partie in die Richtung der Gäste drehte

Christian Biel beschrieb den Abend als ein Spiel, das nicht völlig einseitig war, in dem Steinhaus aber über weite Strecken die gefährlichere Mannschaft blieb. „Es war von Anfang an eine ausgeglichene Partie mit Vorteilen für Steinhaus“, sagte der Trainer der Juniors. Gerade im letzten Drittel habe der Gegner mehr Zug entwickelt und damit auch den Unterschied ausgemacht. Das 0:1 durch Rafael Karlhuber in der 23. Minute fiel nach Biels Einschätzung in einer Phase, „in der wir in der Defensive umgeordnet waren“. Genau das habe Steinhaus gut erkannt und ausgenutzt. Noch vor der Pause blieb es beim 0:1, doch aus Sicht des Trainers war schon da zu sehen, dass die Gäste mit der Führung im Rücken sehr abgeklärt weiterspielten. „Im Endeffekt war das 0:1 entscheidend“, sagte Biel, auch weil Steinhaus danach kaum noch etwas herschenkte.

Defensiv ordentlich, offensiv aber zu wenig fertig gespielt

Was die Juniors ärgern musste, war weniger die grundsätzliche Einstellung als vielmehr der Ertrag aus den wenigen Möglichkeiten. Biel betonte, dass seine Mannschaft gegen den Ball vieles ordentlich gemacht habe. „Wir sind defensiv gut gestanden“, sagte er, schob aber sofort nach, dass die Offensivaktionen nicht sauber genug ausgespielt worden seien. „Wir haben die wenigen Offensivmöglichkeiten, die wir gehabt haben, nicht ausreichend fertig gespielt“, so der Trainer. Dazu kam aus seiner Sicht, dass Schwanenstadt nach vorne insgesamt zu wenig Risiko und zu wenig Durchschlagskraft hatte. Dass Steinhaus im Defensivverbund sehr kompakt auftrat, machte die Aufgabe zusätzlich schwer. „Sie sind im Defensivblock besser gestanden als wir und haben die Räume enger gemacht“, erklärte Biel. Genau darin lag für ihn das Ausschlaggebende, weil seine Mannschaft dadurch nur selten in jene Situationen kam, in denen sie echte Offensivakzente hätte setzen können.

Viel Einsatz als Reaktion – und der Blick geht schon nach vorne

Trotz der Niederlage wollte Biel seiner Mannschaft nicht die Leistung absprechen. Im Gegenteil: Der Trainer sah eine klare Antwort auf die Vorwoche. „Wir haben eine Superreaktion gezeigt, kämpferisch wie läuferisch“, sagte er und lobte den Einsatz seiner Spieler ausdrücklich. Auch der eigene Torwart hielt Schwanenstadt nach seinen Worten lange im Spiel. „Unser Torwart war wirklich sehr gut und hat einige Situationen von Steinhaus noch gut entschärfen können“, erklärte Biel. Der Unterschied lag für ihn daher nicht im Einsatzwillen, sondern in der Effizienz. „Einfach die offensive Kaltschnäuzigkeit“ habe gefehlt. Diskussionen über andere Themen wollte er gar nicht erst aufmachen. „Da gibt es gar nichts zum Diskutieren, der Schiedsrichter war sehr gut“, stellte Biel klar. Zum Schluss überwog bei ihm deshalb kein großes Lamentieren, sondern ein nüchterner Blick nach vorne: „Hut ab vor der Mannschaftsleistung meiner Jungs. Wir müssen uns das Quäntchen Glück wieder erarbeiten, unter der Woche weiterarbeiten im Training, dann schaut das nächste Woche schon wieder ganz anders aus.“

2. Klasse Mitte-West: SC Schwanenstadt Jrs. : Steinhaus - 0:1 (0:1)

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    Rafael Karlhuber 0:1