Nach einem Schockstart mit einem Defensivfehler in Minute 1 und dem frühen 0:1 gegen SV Pasching 16 übernahm die Heimmannschaft rasch die Kontrolle und prägte das Duell in der 2. Klasse Mitte. Für ASKÖ Fußballschule Linz fasst Jakov Vukadin die Lage prägnant zusammen: „Ja, das Endergebnis war definitiv gerecht.” Sein Tenor: deutliches Chancenplus, viel Ballbesitz und ein faires, intensives Spiel – bei allem Selbstbewusstsein mit Blick auf verpasste Möglichkeiten auf ein drittes Tor. Der Spitzenreiter wirkt geerdet: sechs Punkte Vorsprung sind ein Polster, doch die Verfolger machen Druck.

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Es passte zum Verlauf, dass Pasching bereits in der 1. Minute in Führung ging – Torschütze: Csaba Lengyel. Die Antwort der Linzer folgte prompt: Ein Eigentor von Vaso Zivkovic stellte in der 6. Minute auf 1:1, ehe Stevo Rozic in Minute 19 das 2:1 markierte – der spätere Endstand. „Ab dem Zeitpunkt haben wir das Spiel dominiert”, sagt Vukadin. Beim Chancenverhältnis sieht er sein Team klar vorne: „Wir hatten sicherlich fünf, sechs klare Chancen, die wir nicht genutzt haben.” Der Gegner kam aus seiner Sicht nur selten gefährlich auf: „Es gab einen Weitschuss von der Mittellinie, den unser Tormann hervorragend pariert hat, und noch eine zweite Chance – mehr nicht in 90 Minuten.” Auch der Ballbesitz spricht eine deutliche Sprache: „Gefühlt 70 zu 30 Prozent über 90 Minuten auf unserer Seite.”
Im Stilduell setzte die Heimmannschaft auf Spielkultur, während Pasching körperlich dagegenhielt: „Wir haben definitiv mehr auf Technik gesetzt und Pasching hat körperlich dagegengehalten.” Bei ruhenden Bällen stand das Team defensiv stabil, offensiv fehlte die letzte Durchschlagskraft – auch, weil die Gäste tief und kompakt verteidigten: „Defensiv haben wir es sehr gut gemacht, offensiv von unserer Seite nicht, aber da muss man die Paschinger Defensive loben. Die Vierer-, teilweise Fünferkette hinten war sehr stabil.” Strittige Szenen gab es keine: „Das war ein faires Spiel.”
An der Herangehensweise änderte das Team in der Pause nichts: „Wir sind mit dem gleichen Plan in die zweite Hälfte gegangen, haben auf ein drittes Tor gehofft – die Chancen waren da, wir haben sie leider nicht genutzt. Verdiente drei Punkte.” Der Tabellenstand motiviert, ohne zu blenden. Vukadin blickt bereits nach vorne: „Na ja, das nächste Spiel haben wir gegen Schlusslicht Oftering auswärts. Wir nehmen jeden Gegner ernst. Natürlich rechnen wir uns irgendwo drei Punkte aus, aber das wird kein Selbstläufer.” Eine Woche später wartet zu Hause Kirchberg-Thening: „Die sind vorne mit dabei, haben einen qualitativen Kader – das wird definitiv ein anderes Spiel.” Und zum großen Ganzen: „Es sind noch zwölf Spieltage. Es wird kein Selbstläufer. Wir müssen Woche für Woche starke Leistungen und Punkte holen.”