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ESV Wels, Co-Trainer, Sejfo Sultanic: „Froh, dass es vorbei ist“ – Arbeitssieg beim 2:0 gegen Oftering

ESV Wels
SV Oftering

Erleichterung überwog bei Co-Trainer Sejfo Sultanic nach dem Duell seines ESV Wels mit dem SV Oftering in der 2. Klasse Mitte. Aus seiner Sicht war es ein zäher, schwerer Nachmittag, geprägt von schwierigen Platzverhältnissen und dem typischen Stocken zum Frühjahrsauftakt. Der Grundcharakter: ein Balanceakt zwischen Geduld und Pragmatismus. Ballbesitz und Spielverlauf passten für ihn insgesamt, doch der Rhythmus fehlte. Oftering verzeichnete beim Stand von 0:0 Mitte der zweiten Hälfte die größte Möglichkeit, während auf Welser Seite das Eckenverhältnis klar ausfiel. Sultanic schilderte taktische Nachjustierungen und eine vorsichtige Auswechslung, um ein Gelb-Rot-Risiko zu vermeiden – am Ende überwog die Freude über die eingefahrenen drei Punkte.

Zwei Spieler und der Schiedsrichter kurz vor dem Anstoß

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Schwierige Bedingungen und faire Linie auf dem Platz

Sultanic verortete die Ursache für den zähen Charakter im Untergrund und im Zeitpunkt der Partie. Sein Fazit zum Stil: „Technik war gar nicht im Vordergrund, weil die Platzverhältnisse extrem schwierig waren für beide Mannschaften. Es hat schon ein paar Fouls gegeben, aber nicht so gravierende.“ Auch strittige Momente spielten keine Rolle; die Leitung passte für ihn: „Von Schiedsrichterseite war das Spiel in Ordnung geleitet, ansonsten hat es keine strittigen Szenen gegeben.“

Chancenbild, Ballbesitz und Standards im Sultanic-Check

Beim Blick auf die Spielanteile bestätigte er ein stimmiges Ballbesitzverhältnis, ohne dass daraus Dominanz entstand: „Ja, eigentlich schon, aber es war trotzdem für beide Mannschaften schwierig zu spielen, weil die Platzverhältnisse nicht optimal waren.“ Die gefährlichste Szene der Gäste sah er klar verortet: „Über 90 Minuten gesehen hatte der Gegner eine Hundertprozentige, und das beim Spielstand von 0:0 – Mitte der zweiten Halbzeit. Im Allgemeinen war das Spiel sehr, sehr schwierig, weil die ersten Spiele im Frühjahr immer die schwierigsten sind – egal, ob der Gegner Letzter oder Erster ist.“ Bei den ruhenden Bällen sah er Vorteile auf Welser Seite – das Eckenverhältnis war klar pro ESV Wels.

Kluge Wechsel, Impulse nach der Pause und der Blick nach Kirchberg

Auf der Bank wurde früh reagiert: „Als Erstes mussten wir taktisch ändern.“ Konkret wurde Sultanic bei den Gründen: „Wir haben auf jeden Fall den gelb vorbelasteten Spieler auswechseln müssen, weil die Befürchtung da war, dass er mit Gelb-Rot vom Platz geht – wegen irgendeiner unnötigen Situation. Und dann haben wir auf ein paar Positionen verändern müssen, weil der Spielaufbau in der 1. Halbzeit einfach miserabel war.“ Den Unterschied besorgte nach der Pause Amir Susic mit einem Doppelpack (68., 88.) zum 2:0-Endstand. Der Blick richtet sich bereits nach vorne: „Ein sehr schwieriges Auswärtsspiel in Kirchberg. Der Gegner ist wirklich sehr gut, körperlich robust, und wir werden das Spiel anders angehen müssen als das heutige.

2. Klasse Mitte: ESV Wels : Oftering - 2:0 (0:0)

  • 88
    Amir Susic 2:0
  • 68
    Amir Susic 1:0