Nach dem Heimauftritt des SV Urfahr 1912 gegen SV Sparkasse Alkoven in der 2. Klasse Mitte zeigte sich Amel Cehajic gelöst und zufrieden: Der Trainer betonte den klaren Ballbesitzvorteil und ein deutliches Chancenplus seines Teams, hob das Kollektiv hervor und lobte die konsequente Umsetzung der Trainingsinhalte. Alkoven nahm er als defensiv kompakt und konterorientiert wahr, eigene Ausfälle sah er gut kompensiert. Im Vordergrund stand weniger das 2:0 als die Kontrolle und Stabilität, die seine Mannschaft über weite Strecken ausstrahlte.

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Die Botschaft nach dem Spiel war eindeutig: Kontrolle statt Hektik, Umsetzung statt Zufall. Cehajic unterstrich den Eindruck einer reifen Vorstellung mit klaren Worten: „Wir hatten mehr Ballbesitz. Eindeutig.“ Auch beim Chancenbild sah er sein Team vorne: „Der SV Urfahr hatte mehr Chancen.“ Eine Einzelleistung wollte er dabei nicht herausheben: „Es war ein großes Kollektiv, eine sehr gute Partie von allen.“ In Summe spiegelte sich vor allem Zufriedenheit mit der eigenen Struktur wider – jenem roten Faden, den die Mannschaft aus dem Training in die Partie trug und konsequent hielt.
Die beschriebene Überlegenheit in Ball und Chancen fand ihren Ausdruck in den entscheidenden Szenen: In der 36. Minute besorgte Benjamin Sakdikun das 1:0, zur Pause stand es 1:0. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Niyazi Elmali in der 49. Minute auf 2:0. Das Kräfteverhältnis war damit klar, ohne dass die Begegnung früh entschieden schien. Auffällig war weniger ein einzelner spektakulärer Moment als die Summe sauber ausgespielter Sequenzen: Urfahr blieb geduldig, behielt die Kontrolle und überführte die Vorteile im Ballbesitz in zwingende Aktionen.
Seinen Respekt vor dem Gegner formulierte Cehajic klar: „Sie sind defensiv kompakt gestanden und haben versucht, über Konter zu spielen. Defensiv haben sie gut gearbeitet.“ Das passte zum Gesamtbild einer Begegnung, in der Alkoven Disziplin und Ordnung in der Tiefe suchte, während Urfahr das Spiel bestimmte. Entscheidende Wirkung entfaltete die Stabilität im eigenen Verbund – auch, weil der Kader nicht in Idealbesetzung auflaufen konnte. „Ein paar Spieler fehlen schon seit Längerem, aber das können wir gut kompensieren“, so Cehajic. Am Ende stand ein verdienter 2:0-Heimsieg, getragen von kollektiver Disziplin und der konsequenten Umsetzung der Trainingsinhalte.