In der 2. Klasse Mitte feierten die Viktoria Marchtrenk Juniors einen klaren 3:0-Heimsieg gegen SC Hörsching 1b. Trainer Pascal Seiler sprach von einer souveränen Vorstellung seines Teams: „Wir waren über das ganze Spiel die bessere Mannschaft.“ Der Dosenöffner war ein Freistoß von Laszlo Cseke, danach legten die Juniors nach und ließen nichts mehr anbrennen. Weil einiges liegen blieb, hätte es laut Seiler auch „deutlich höher“ ausfallen können – am Ende stand dennoch ein verdienter Dreier.
Die Juniors traten in der 19. Runde von Beginn weg entschlossen auf und setzten Hörsching früh unter Druck. Nach einer guten Anfangsphase fiel in Minute 23 das 1:0 – und das genauso, wie es Trainer Pascal Seiler später nannte: „Der Dosenöffner war das 1:0 durch einen super Freistoß von Laszlo Cseke.“ Seiler beschrieb den Treffer als „super Freistoß aus 25 Metern“. Dieses Tor gab spürbar Rückenwind: „Das hat uns noch mehr Selbstvertrauen gegeben, dann wurde es für die Burschen leichter und sie haben über die ganzen 90 Minuten dominiert.“ Kurz vor der Pause legte Sebastian Humer vom Punkt nach (44.) und stellte auf 2:0. Mit diesem beruhigenden Vorsprung ging es in die Kabinen, die Hausherren blieben die klar aktivere Mannschaft.
Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Marchtrenker weiterhin Tempo und Räume. Seiler lobte besonders die Art und Weise: „Das Spiel gegen und mit dem Ball war absolut top.“ Seine Elf ließ hinten wenig zu, eroberte viele zweite Bälle und hielt Hörsching damit vom eigenen Sechzehner fern. Einziger Makel aus Sicht des Coaches: „Bekritteln müsste ich die Fahrlässigkeit bei den Torchancen. Wenn wir die Tore machen, geht es nicht 3:0 aus, sondern höher aus.“ Zum Gegner hatte Seiler fairen Satz parat: „Das ist auch eine junge Mannschaft.“ Diskussionen gab es keine: „Strittige Szenen gab es nicht, und die Schiedsrichterleistung war top.“ So blieb das Spiel klar in den Bahnen der Juniors, auch wenn die endgültige Entscheidung noch auf sich warten ließ.
In der Schlussphase belohnten sich die Hausherren ein drittes Mal. Nach einer starken Ecke von Fabian Keppelmüller stand Simon Winkler in Minute 87 goldrichtig und köpfte zum 3:0-Endstand ein. „Das war top“, fasste Seiler den Schlusspunkt knapp, aber treffend zusammen. Inhaltlich blieb seine Analyse eindeutig: „Wir waren von Beginn an dominant und wollten unbedingt den Heimsieg einfahren nach den ganzen Spielen gegen die Topteams – das hat man von Anfang an gesehen.“ Mit dieser Leistung und Stabilität will Seiler in den kommenden Wochen weiter anschreiben – und die liegen gelassenen Chancen künftig konsequenter nützen.