Abgeklärter Heimsieg in der 2. Klasse Mitte: Die Viktoria Marchtrenk Juniors bezwangen die Gunskirchner Juniors mit 1:0. Matchwinner war Laszlo Cseke mit seinem Treffer kurz vor der Pause. Trainer Pascal Seiler sprach von einer starken Kollektivleistung trotz Ausfällen. „Es war eine souveräne, abgebrühte Mannschaftsleistung, obwohl wir ersatzgeschwächt ins Spiel gegangen sind“, sagte er – und lobte vor allem die Kompaktheit seiner Elf, die das knappe Ergebnis über die Zeit brachte.
Viktoria kam gut in die Partie und legte früh den Grundstein für einen kontrollierten Auftritt. Noch bevor das Tor fiel, spielten die jungen Marchtrenker kontrolliert nach vorne“ Das erlösende 1:0 fiel schließlich in der 42. Minute: Torschütze war Laszlo Cseke. Für Seiler war der Zeitpunkt entscheidend: „Das Tor war ganz wichtig, so kurz vor der Halbzeit. Es war ein Umschaltmoment: ein superlanger Ball von Tarik Zahirovic, stark durchgesetzt von Nico Fuchs, und Laszlo Cseke bleibt abgebrüht.“ Mit der 1:0-Führung ging es in die Pause – ein Zwischenergebnis, das dem Spielverlauf entsprach und der ersatzgeschwächten Heimelf zusätzliche Sicherheit gab.
Im zweiten Abschnitt verteidigte Viktoria das Resultat konzentriert und ließ hinten kaum etwas zu, aber die junge Marchtrenker Truppe ließ dicke Möglichkeiten liegen. Pascal Seiler zählte sie nach: „Wir hatten zwei, drei Hundertprozentige in der zweiten Halbzeit – einmal Nico Fuchs knapp am langen Eck vorbei, einmal Emre Canbay, der alleine vor dem Torhüter auftauchte, aber leider den Ball nicht erwischte und einmal Julian Brandt. Der Trainer ordnete den Auftritt des Gegners fair ein: „Das ist auch eine junge, hungrige Mannschaft. Sie haben diszipliniert nach vorne gespielt, aber wir standen hinten kompakt und sie hatten keine Möglichkeiten.“ Genau diese Stabilität trug die Hausherren durch die Schlussphase. Auch mit der Linie des Unparteiischen war Seiler zufrieden: „Der Schiedsrichter war top.“ So blieb es beim knappen, aber verdienten 1:0, weil Marchtrenk im Verbund sauber arbeitete und die wenigen offenen Räume konsequent schloss.
Seilers Schlusswort drehte sich um das Kollektiv – und um den Mut, jungen Spielern Vertrauen zu schenken. „Kompakte Mannschaftsleistung. Von hinten bis vorne waren alle super“, sagte der Coach und erinnerte an die vergebene Riesenchance eines Nachwuchsspielers: „Man muss auch dazu sagen, Emre Canbay, fünfzehn Jahre, zweites Spiel in der 1B, war unentschlossen.“ Kritikpunkte wollte Seiler nach diesem Auftritt keine suchen: „Heute sehe ich nichts, weil wir wirklich ersatzgeschwächt waren.“
In der Tabelle stehen die Viktoria Marchtrenk Juniors auf Rang 10 mit 25 Punkten, die Gunskirchner Juniors auf Rang 12 mit 19 Zählern. Mit dieser Mischung aus Abgebrühtheit, Ordnung und Einsatz kann Marchtrenk die nächsten Aufgaben selbstbewusst angehen.