Ein torreiches Ausrufezeichen in der 2. Klasse Mitte: Die ASKÖ Fußballschule Linz gewann beim SV Sparkasse Alkoven klar mit 3:8. Die Linzer gerieten zwar früh in Rückstand, antworteten aber prompt und stellten noch vor der Pause klar. Zur Halbzeit hieß es bereits 2:5, am Ende stand ein 3:8. Sportchef Jakov Vukadin sprach danach von „einem deutlichen Qualitätsunterschied“ und hob die sauber herausgespielten Treffer seiner Mannschaft hervor.

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Alkoven legte furios los und ging bereits in Minute 6 durch Gabriel Zuljevic in Front – laut Jakov Vukadin „früh in Rückstand geraten durch einen Elfmeter“. Die Antwort der Fußballschule fiel eiskalt und genau so, wie es der Sportchef schilderte: „Wir haben schnell ausgeglichen und das 2:1 gleich im Anschluss zwei, drei Minuten später gemacht.“ Stevo Rozic stellte in der 12. Minute auf 1:1, nur zwei Minuten darauf traf Filip Vinojcic zum 1:2. Mit dem Doppelschlag kippte die Partie vollends. Edwin Skrgic erhöhte in Minute 21 auf 1:3 und legte in der 34. das 1:4 nach. Kurz vor der Pause durfte Alkoven noch einmal hoffen: Erneut Zuljevic markierte das 2:4 (40.). Doch genau zum richtigen Zeitpunkt setzte die Fußballschule wieder einen Nadelstich: Rozic schnürte mit dem 2:5 unmittelbar vor dem Pausenpfiff seinen Doppelpack (45.). „Alle Tore von uns waren herausgespielte, einstudierte Spielzüge“, betonte Vukadin – während die drei Gegentore aus seiner Sicht „alles Standardsituationen“ waren, die man besser verteidigen müsse.
Wer nach dem Wiederanpfiff auf eine wilde Alkoven-Aufholjagd gehofft hatte, wurde schnell beruhigt: Stevo Rozic traf kurz nach der Pause zum 2:6 (48.) und setzte damit den nächsten klaren Akzent. Alkoven gab nicht auf und kam über Gabriel Bogdan Geaman noch einmal heran – sein 3:6 in der 60. Minute war der letzte echte Hoffnungsschimmer für die Hausherren. Danach ließ die Fußballschule Linz wenig zu, blieb geduldig und legte spät zweimal nach: Edwin Skrgic machte mit seinem dritten Treffer des Tages das 3:7 (81.), ehe Rozic in der 87. Minute den Deckel ganz draufsetzte und mit seinem vierten Tor den 3:8-Endstand fixierte. „In der Defensive ist eindeutig noch Luft nach oben“, ordnete Vukadin die drei Gegentreffer selbstkritisch ein, fügte aber auch an: „Einfach in der Qualität der beiden Mannschaften lag heute der Unterschied, aber Alkoven hat sich in keinen Moment aufgegeben und da muss man Sie auch Loben“ Zur Leitung des Unparteiischen meinte er knapp: „Die Schiedsrichterleistung war gut, da gab es keine Diskussionen.“
Neben den vielen Toren nahm Jakov Vukadin vor allem Positives aus der Personalsteuerung mit. „Wir haben ein paar Spieler geschont für das kommende Spiel gegen Buchkirchen. Es haben viele Junge begonnen, und in der zweiten Halbzeit sind sehr viele Junge reingekommen“, erklärte der Sportchef und freute sich darüber, dass die Nachwuchskräfte „gut gespielt haben“ und ihre Minuten bekamen. Zum Gegner fand er faire Worte: „Alkoven hat dagegengehalten, solange es möglich war, und es mit Kontern probiert, aber es hat einfach nicht gereicht.“ Mit dem deutlichen Auswärtssieg untermauert die Fußballschule Linz ihre Spitzenposition – 57 Punkte nach 21 Spielen lesen sich wie ein Statement. Der Dreier in Alkoven war jedenfalls mehr als nur Pflicht: Er passte zum Auftritt eines Teams, das über weite Strecken das Spiel kontrollierte, seine Chancen konsequent nützte und trotz kleinerer Wackler bei Standards einen starken Eindruck hinterließ. Die Jungen haben sich empfohlen – und der Tabellenführer bleibt am Drücker.