In der 2. Klasse Mitte ist die ASKÖ Treffling mit einem 5:1-Auswärtssieg gegen den ESV Wels in die neue Saison gestartet. Das Ergebnis wirkt am Ende deutlich, doch Patrick Hammer sah zunächst eine enge Partie gegen einen starken Gegner. Für den Trainer war eine Szene in der 33. Minute der Knackpunkt: "Die Rote Karte war ganz klar die spielentscheidende Aktion."

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Der Auftakt verlief aus Sicht von Patrick Hammer alles andere als gemütlich. Der Trainer von ASKÖ Treffling sagte offen, dass ESV Wels "extrem stark angefangen" habe und seine Mannschaft in der Anfangsphase vor große Probleme stellte. Die Heimischen hatten gute Momente und machten gleich klar, dass sie in dieser Partie voll da sind. Umso wichtiger war für die Gäste das 1:0 in der 13. Minute, als Luis David Lockinger nach einem Eckball zur Führung traf. Die Antwort von ESV Wels ließ aber nicht lange auf sich warten. Demir Hadzic glich in der 20. Minute zum 1:1 aus, und auch diesen Treffer ordnete Hammer ohne Umschweife ein: "Aus meiner Sicht war das verdient, weil sie es richtig gut gespielt haben." Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein offenes Spiel, in dem Wels laut Hammer vor allem vorne "richtig gut" besetzt war und Treffling immer wieder beschäftigen konnte.
Die Szene, auf die Hammer nach dem Schlusspfiff immer wieder zurückkam, folgte in der 33. Minute. Adem Kandzic sah bei ESV Wels Rot. Hammer machte gar kein Geheimnis daraus, wie sehr dieser Moment das Spiel verändert hat. "Die Rote Karte war natürlich die spielentscheidende Aktion, und damit war es für uns dann schon viel einfacher", sagte er. Nach seinen Worten musste ESV Wels danach umstellen, was die Aufgabe für Treffling deutlich erleichterte. Den Treffer zum 2:1 erzielte Florian Kleinbruckner in der 34. Minute. Noch vor der Pause legten die Gäste nach, als Luis David Lockinger in der 40. Minute das 3:1 machte. Hammer sprach davon, dass seine Mannschaft nach dieser Szene immer wieder zu Möglichkeiten kam. Ganz weg war ESV Wels für ihn trotzdem nicht: "Sie waren aber trotzdem nach wie vor noch immer recht gefährlich und haben wirklich gut gespielt."
Mit dem 3:1 zur Pause hatte die ASKÖ Treffling das Spiel auf seine Seite gezogen, und nach dem Seitenwechsel brachte Florian Kleinbruckner die Gäste in der 62. Minute mit seinem zweiten Treffer endgültig auf Kurs. Das 4:1 fiel laut Hammer nach einem Konter, das 5:1 erzielte Balázs Luczek in der 88. Minute. Dass seine Mannschaft nach dem Ausschluss nicht hektisch wurde, gefiel dem Trainer besonders. "Wir haben nach vorne richtig gut herausgespielt, relativ schnörkellos, aber auch ruhig. Wir haben immer wieder Lösungen gefunden", sagte Hammer. Auch gegen den Ball habe vieles gepasst, obwohl die Welser mit ihrer Offensivreihe unangenehm geblieben sind. Gerade deshalb fiel das Lob für den Gegner deutlich aus: "Der ESV ist eine richtig gute Mannschaft. Die können sicher vorne mitspielen. Unter dem Strich nahmen die Trefflinger drei wichtige Punkte mit, und auch das wollte der Trainer betont wissen: "Das war für uns richtig wichtig gegen einen starken Gegner, auch mit ein wenig Glück natürlich, und das stimmt uns extrem positiv für die nächsten Aufgaben."