Zum Auftakt der 2. Klasse Mitte haben die Gunskirchner Juniors bei der SPG St. Georgen/Langenstein mit 3:0 gewonnen und vor allem nach der Pause den Unterschied gemacht. Sportchef Sascha Einzinger sah nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte eine starke Offensive als Schlüssel. Seine Mannschaft blieb geduldig, nutzte ihre Momente und stellte mit drei Treffern in der zweiten Halbzeit die Weichen klar auf Auswärtssieg.

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Vieles deutete zunächst auf eine enge Auftaktpartie hin. Sascha Einzinger sprach von einem Spiel, das „mit Abtasten begonnen“ habe. Beide Mannschaften seien sehr aggressiv ins erste Saisonspiel gegangen und hätten versucht, Akzente nach vorne zu setzen. Laut Einzinger gelang das den Gunskirchner Juniors schon vor der Pause etwas besser, auch wenn sich das zur Halbzeit beim Stand von 0:0 noch nicht im Ergebnis niederschlug. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das dann deutlich. Jan Tomasic brachte die Gunskirchner Juniors in der 61. Minute durch einen Elfmeter mit 1:0 in Führung, Luka Milic legte in der 73. Minute das 2:0 nach und David Kasalo machte in der 77. Minute den Deckel drauf. Für Einzinger war genau diese Entwicklung der entscheidende Punkt: „Entscheidend war heute sicher die Offensive und natürlich das erste Tor in der zweiten Halbzeit.“ Auch das 3:0 blieb ihm besonders in Erinnerung. „Das schönste Tor war sicher das dritte Tor. Das war eine super Umschaltaktion, also perfekt herausgespielt“, sagte der Sportliche Leiter.
Dass der Saisonauftakt so klar ausfiel, bewertete Einzinger auch deshalb hoch, weil die Voraussetzungen laut seiner Darstellung nicht ideal waren. Die Gunskirchner Juniors gingen ersatzgeschwächt in diese Partie, dazu standen auch einige U17-Spieler im Kader. Umso wichtiger war für ihn, dass die Mannschaft trotzdem ihren Fußball durchbrachte und vor allem im Offensivspiel immer wieder Lösungen fand. „Trotzdem waren wir in der Lage, Offensivakzente zu setzen und die gegnerische Defensive immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen“, erklärte Einzinger. Gerade nach der torlosen ersten Hälfte war das aus seiner Sicht ein gutes Zeichen, weil seine Mannschaft nicht die Geduld verlor. Neben der gesamten Offensive hob er auch den Tormann, Elias Hacker sowie Torschütze Jan Tomasic und Sebastian Lehner hervor, die für ihn den Unterschied ausmachten. Ganz zufrieden war er nach dem 3:0 aber trotzdem nicht. Verbesserungsbedarf sieht Einzinger weiterhin „im Spielaufbau und in der Positionierung der einzelnen Spieler“. Der klare Sieg soll also eher Rückenwind geben als blenden.
Ganz ohne Reibung lief die Partie aus Sicht der Gunskirchner Juniors dennoch nicht ab. Einzinger sprach von „einigen sehr umstrittenen Foulentscheidungen“ und verwies auch auf eine Szene mit dem SPG-Tormann, die er nach einer klaren Notbremse strenger bewertet gesehen hätte. Auch im Zusammenhang mit dem 2:0 gab es für ihn eine Situation, die er anders einschätzte. Trotzdem stellte er den Sieg am Ende nicht in Frage, sondern sprach von einem „verdienten Sieg“. Den Gegner ordnete er ebenfalls differenziert ein. Vor allem St. Georgens Güngör Gül beschrieb Einzinger als „sehr agil, sehr aggressiv und spielfreudig“ und damit als auffälligsten Spieler der Heimischen. Das änderte aber nichts daran, dass die Juniors den Auftakt in der zweiten Halbzeit klar auf ihre Seite zogen. Entsprechend fiel auch sein Schlusswort aus: Er gratulierte seiner Mannschaft zum Auswärtssieg im ersten Saisonspiel, schob aber gleich hinterher: „Es steht noch sehr viel Arbeit vor uns.“