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"Wir haben von Anfang an dominiert" – SV Pasching 16 legt mit frühem Druck Grundstein für 3:0-Erfolg

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SV Pasching 16
Unterweitersdorf

In der 2. Klasse Mitte hat der SV Pasching 16 am Sonntagnachmittag gegen die Union Stiftinger Bau Unterweitersdorf mit 3:0 gewonnen und damit auch das zweite Saisonspiel für sich entschieden. Der klare Heimsieg hatte seinen Ursprung vor allem in einer starken ersten Halbzeit, in der Pasching früh vorlegte und den Gästen kaum Raum ließ. Andreas Mistelbacher brachte es nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: "Wir haben von Anfang an dominiert."

Spieler schnürt auf der Bank seine Fußballschuhe

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Früher Druck bringt Pasching schnell auf Kurs

Aus Sicht der Gastgeber begann die Partie genau so, wie man sie sich in Pasching vorgestellt hatte. "Wir sind gleich von Anfang an sehr gut in die Partie gestartet und haben gleich einige Chancen gehabt", sagte Mistelbacher. Dieser Druck zahlte sich schon in der 10. Minute aus, als Mario Novakovity das 1:0 erzielte. Der Funktionär beschrieb diesen Treffer als "sehr schön herausgespielt" und sprach von einem Steilpass und einem "traumhaften Abschluss". Pasching blieb auch danach das aktivere Team, stand hinten laut Mistelbacher "sehr gut" und legte in der 29. Minute nach. Amar Kostic traf zum 2:0, und auch dieses Tor blieb in Erinnerung, weil es eben nicht irgendein Treffer war. "Der Freistoß war sehr gut getreten, mit links direkt ins Eck", sagte Mistelbacher über das zweite Tor. Mit dem 2:0 zur Pause war eine erste klare Richtung vorgegeben.


Nach der Pause kommt Unterweitersdorf besser ins Spiel

Ganz so klar wie vor dem Seitenwechsel blieb die Partie danach aber nicht. Mistelbacher sprach offen an, dass Pasching den Wiederbeginn nicht gut erwischte. "Nach der Halbzeit sind wir eher nicht gut gestartet, haben dem Gegner in den ersten zwanzig Minuten das Spiel überlassen", sagte er. Unterweitersdorf war damit in seiner besten Phase, auch wenn daraus aus Paschinger Sicht kein Gegentor fiel. "Zum Glück haben wir kein Gegentor bekommen", hielt Mistelbacher fest. Gerade diese Phase zeigte, dass der Heimsieg zwar deutlich ausfiel, aber nicht über die vollen 90 Minuten völlig einseitig war. Erst nach der Trinkpause um die 70. Minute herum bekam Pasching wieder mehr Zugriff. "Der Trainer hat die Mannschaft noch einmal aktivieren können", sagte Mistelbacher, und genau das spiegelte sich dann auch im weiteren Verlauf wider. Die Gastgeber fanden zurück zu mehr Kontrolle und setzten in der 87. Minute mit dem 3:0 durch Altin Ajdini den Schlusspunkt.

Warum Pasching diesmal den Unterschied gemacht hat

Für Mistelbacher lag der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Mannschaften nicht in einer einzelnen Szene, sondern in der Art, wie Pasching die Begegnung von Beginn an angenommen hat. "Der entscheidende Moment war sicher, dass wir gleich von der ersten Minute an den Gegner unter Druck gesetzt haben, das schnelle Tor erzielt haben und in der ersten Halbzeit den Gegner absolut nicht ins Spiel kommen ließen", sagte er. Dazu kam aus seiner Sicht eine Mischung, die im Unterhaus oft den Ausschlag gibt: frühe Aggressivität, geschlossene Mannschaftsleistung und eine gute Ordnung gegen den Ball. "Besonders gut funktioniert hat die Aggressivität von Anfang an, der Teamgeist. Wir haben eine sehr, sehr gute Paschinger Mannschaft gesehen in der ersten Halbzeit", meinte Mistelbacher. Auch abseits des Resultats blieb die Partie ruhig. Gröbere Diskussionen gab es laut seiner Einschätzung nicht, und auch mit der Leistung des Schiedsrichters war er einverstanden: "Das Spiel war ganz ruhig, ohne gröbere Probleme. Die Schiedsrichterleistung war auch okay."

Klarer Sieg, aber auch ein klarer Hinweis

Der 3:0-Erfolg bringt Pasching nach zwei Runden auf sechs Punkte und hält den SV damit ganz vorne in der Tabelle. Trotzdem fiel die Analyse nach dem Spiel nicht nur zufrieden, sondern auch ehrlich aus. Gerade weil die erste Halbzeit so stark war, stach die schwächere Phase nach dem Wechsel umso mehr heraus. "Was wir verbessern können, war der Start in die zweite Halbzeit. Diesen haben wir verschlafen, darum ist der Gegner für 20 Minuten ins Spiel gekommen", sagte Mistelbacher. Genau darin steckt wohl auch die wichtigste Erkenntnis dieses Nachmittags: Wenn Pasching das Niveau aus der ersten Hälfte länger hält, wird es für viele Gegner in dieser Liga schwer. Gegen die Union Unterweitersdorf reichten ein starker Beginn, zwei frühe Treffer und der späte Abschluss durch Ajdini jedenfalls zu einem Heimsieg, der am Ende verdient und deutlich ausfiel.

2. Klasse Mitte: Pasching 16 : Unterweitersdorf - 3:0 (2:0)

  • 87
    Altin Ajdini 3:0
  • 29
    Amar Kostic 2:0
  • 10
    Mario Novakovity 1:0