Spielberichte

"Wir haben mehr gekämpft und das Tor gemacht" – SV Pasching holt sich engen 1:0-Erfolg

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SV Pasching 16
SPG St. Georgen/Langenstein

In der 2. Klasse Mitte hat der SV Pasching 16 am Samstagnachmittag ein enges Heimspiel gegen die SPG St. Georgen/Langenstein mit 1:0 gewonnen. Bruno Stanzl brachte es nach Schlusspfiff schlicht auf den Punkt: "Wir haben mehr gekämpft und das Tor gemacht." Ein Freistoß kurz vor der Pause und der Kopfball von Andreas Bäck entschieden eine Partie, in der laut Paschings Obmann auf beiden Seiten Möglichkeiten da waren.

Zweikampf zwischen Spielern in Rot und Weiß-Blau - Ball in der Luft

Image by Jörg Struwe from Pixabay


Entscheidung fällt kurz vor der Pause

Es war kein Spiel, das sich früh in eine klare Richtung bewegte. Stanzl sprach von einer "durchwachsenen" Partie und traf damit den Charakter der 90 Minuten recht gut. "Die Chancen waren auf beiden Seiten da", sagte der Paschinger Obmann, der weder einen einseitigen Auftritt seiner Mannschaft noch eine Partie ohne Druck vom Gegner gesehen hatte. Die Entscheidung fiel dann in der 42. Minute, als Pasching nach einem Freistoß zur Führung kam. Stanzl schilderte die Szene nüchtern, aber eindeutig: "Es war Freistoß von uns, dann in den Sechzehner, und unser Stürmer hat mit dem Kopf das Tor gemacht." Der Torschütze war Andreas Bäck, der damit für den 1:0-Pausenstand sorgte. Mehr Zählbares kam danach nicht mehr dazu, also blieb genau dieser Moment der eine Unterschied zwischen zwei Mannschaften, die sich lange nichts schenkten.

Teamgeist trägt Pasching durch enge Partie

Dass Pasching am Ende trotzdem mit drei Punkten vom Platz ging, erklärte Stanzl nicht mit Glanz oder spielerischer Überlegenheit, sondern mit einer sehr einfachen, aber im Unterhaus oft entscheidenden Sache. "Funktioniert hat der Teamgeist", sagte er. Dazu passte auch seine zweite Kernaussage zum Spiel: "Unsere Mannschaft hat mehr gekämpft und das Tor gemacht." Viel mehr wollte der Obmann aus diesem Sieg gar nicht ableiten. Er machte auch keinen Hehl daraus, dass bei seiner Mannschaft noch nicht alles rund läuft. Stanzl verwies darauf, dass einige Spieler verletzt waren und sich die Situation wohl entspannen wird, wenn diese wieder zurückkommen. "Wenn die wieder zurückkommen, wird alles wieder gscheiter werden", sagte er. Der Sieg war aus seiner Sicht also vor allem einer, der über Geschlossenheit und Einsatz zustande kam, nicht über besondere Leichtigkeit.

Respekt für die Gäste und Blick auf die nächsten Wochen

Bemerkenswert war nach dem Schlusspfiff auch, dass Stanzl den Gegner trotz der Niederlage ausdrücklich hervorhob. "Sie haben guten Fußball gespielt und sind neunzig Minuten gerannt", sagte er über die SPG. Genau das erklärt, warum der SV Pasching diesen Nachmittag nicht als lockeren Heimsieg verbuchen konnte, sondern bis zum Ende aufmerksam bleiben musste. Auch rund um das Spiel selbst sah der Obmann keinen Grund für Diskussionen. "Die Leistung von Schiedsrichter Tiefenthaler war gut. Es hat überhaupt nichts gegeben", meinte Stanzl. Unterm Strich steht für Pasching damit ein knapper, aber wertvoller Erfolg in Runde vier. Mit neun Punkten aus vier Spielen bleiben die Paschinger vorne dabei. Der Auftritt war laut eigener Einschätzung nicht frei von Mängeln, aber er zeigte, dass man auch dann gewinnen kann, wenn nicht alles glatt läuft und eine Standardsituation den Unterschied macht.

2. Klasse Mitte: Pasching 16 : St. Georgen/Langenstein - 1:0 (1:0)

  • 42
    Andreas Bäck 1:0