In der 2. Klasse Mitte setzte sich die SPG St. Georgen/Langenstein in der 9. Runde mit 2:1 gegen die Union BMR Buchkirchen durch. Für die Gäste war es eine Niederlage, die Roman Schimps sehr klar einordnete. Der Sektionsleiter sprach von einem "rabenschwarzen Tag" und sah vor allem die fehlende Einstellung als entscheidenden Unterschied. Besonders bitter aus Buchkirchner Sicht: Der zweite Gegentreffer fiel direkt nach dem Ausgleich noch vor der Pause.

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Vieles entschied sich in dieser Partie in einer hektischen Schlussphase der ersten Halbzeit, und genau dort verortete Schimps auch den entscheidenden Moment. Buchkirchen, so seine Sicht, kam "nie richtig ins Spiel", während die Gastgeber von Beginn an um jeden Ball kämpften. In der 34. Minute brachte Lukas Wurmlinger die SPG mit 1:0 in Führung. Buchkirchen fand aber noch vor der Pause die Antwort, als Abdulmedjit Isufi in der 43. Minute zum 1:1 traf. Die Hoffnung auf einen anderen Verlauf hielt allerdings kaum an, denn nur eine Minute später stellte Julian Schmiedberger in Minute 44 den alten Vorsprung wieder her. "Das war sicher der Knackpunkt in diesem Spiel", sagte Schimps über das 2:1 unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff. Nach dem Seitenwechsel fiel kein weiterer Treffer mehr, damit blieb es beim Heimsieg für die Gastgeber.
So hart wie das Ergebnis fiel auch die Analyse des Buchkirchner Funktionärs aus. "Gar nichts. Gar nichts hat funktioniert. Von der Abwehrreihe angefangen bis vorne in die Offensive hat eigentlich gar nichts funktioniert", sagte Schimps, der von einem "rabenschwarzen Tag" sprach. Interessant war dabei seine Einordnung, weil er die spielerischen Vorteile trotz der Niederlage eher bei seiner Mannschaft sah. "Grundsätzlich waren wir spielerisch vermutlich die bessere Mannschaft", meinte er, nur geholfen habe das eben nicht. Ausschlaggebend sei vielmehr gewesen, dass Buchkirchen nach seiner Ansicht die nötige Schärfe vermissen ließ. "Wir haben das Spiel auf die leichte Schulter genommen", sagte Schimps offen. Gerade das habe St. Georgen/Langenstein ausgenutzt, das "viel präsenter am Platz" gewesen sei und "um jeden Quadratzentimeter am Platz gekämpft" habe. Für ihn war damit klar, warum die Partie am Ende an die Gastgeber ging.
Ausreden wollte Schimps nach dem Schlusspfiff keine gelten lassen. Eine Diskussion über den Unparteiischen lehnte er klar ab: "Es gibt nichts zu diskutieren, außer die eigene Leistung der Mannschaft. Schiedsrichter Tanriverdi war okay, daran hat es sicherlich nicht gelegen." Stattdessen gratulierte er den Gastgebern ausdrücklich zu deren Auftritt. "Sie haben aus ihren Möglichkeiten das Beste herausgeholt", sagte der Sektionsleiter und ergänzte, dass die drei Punkte verdient in Langenstein geblieben seien. Für die Union Buchkirchen ist das ein spürbarer Dämpfer, weil Schimps das Spiel ausdrücklich als wichtig im Kampf um den Aufstieg bezeichnete. Umso deutlicher fiel seine Schlussfolgerung aus: Seine Mannschaft sei am Sonntagnachmittag nicht bereit gewesen, "das letzte Hemd zu geben", um dort etwas Zählbares mitzunehmen. Genau daraus werden die Gäste nun die richtigen Lehren ziehen müssen.