In der 2. Klasse Mitte hat SV Oftering gegen ASKÖ SC Kirchberg-Thening klar mit 0:7 verloren. Für Kirchbergs Sportlichen Leiter Manfred Isak war die Partie "von Anfang bis zum Ende ein einseitiges Spiel auf ein Tor". Nach dem 0:2 sei, so seine Einschätzung, "die Messe gelesen" gewesen – und genau in diese Richtung lief die Begegnung dann auch weiter.

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Die Gäste machten nach Isaks Beschreibung schon früh deutlich, wer das Spiel bestimmen würde. "Es war von Anfang bis zum Ende ein einseitiges Spiel auf ein Tor mit vielen Torchancen für uns", sagte der Sportliche Leiter nach dem Schlusspfiff. Oftering habe sich zwar "nur die ersten paar Minuten" dagegen gestemmt, danach aber immer mehr Probleme bekommen, die Überlegenheit der Kirchberger in den Griff zu bekommen. Auf der Anzeigetafel wurde das in der 26. Minute erstmals sichtbar, als Marco Haderer das 0:1 erzielte. Nur vier Minuten später legte Jonas Knoll das 0:2 nach. Für Isak war damit der entscheidende Schritt schon getan: "Spätestens nach dem 2:0 war ganz klar, dass es nur in eine Richtung gehen kann." Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause.
Was sich in der ersten Halbzeit abgezeichnet hatte, setzte sich nach dem Seitenwechsel ohne Bruch fort. Julian Stadlinger erhöhte unmittelbar nach Wiederbeginn in der 46. Minute auf 0:3, und damit war die Partie endgültig klar verteilt. Isak formulierte es deutlich: "Die ersten Tore sind ausschlaggebend, der Rest war in Wahrheit nur konsequent fertig gespielt." Dass seine Mannschaft den Vorsprung danach weiter ausbaute, passte genau zu diesem Bild. Marco Haderer traf in der 55. Minute zum 0:4 und schnürte später mit dem 0:6 in der 71. Minute seinen Dreierpack. Dazwischen stellte Julian Manderscheid in der 69. Minute auf 0:5, ehe Stadlinger mit seinem zweiten Treffer in der 77. Minute den 7:0-Endstand herstellte. Kirchberg blieb also auch nach dem klaren Vorsprung am Drücker und brachte seine Überlegenheit in regelmäßigen Abständen auf die Anzeigetafel.
Bei aller Klarheit im Ergebnis wollte Isak den Auftritt seiner Mannschaft nicht nur am nackten 7:0 festmachen. "Die größte Stärke war von Anfang an die Qualität", sagte er, und genau diese Qualität habe den Unterschied ausgemacht. Gleichzeitig sieht er trotz des deutlichen Sieges keinen Grund, sich zurückzulehnen. "Bei allem Respekt: Wir haben in den letzten drei Spielen zwanzig Tore geschossen und null Gegentore bekommen, aber bei der Chancenauswertung haben wir trotzdem noch Luft nach oben", meinte Isak. Das ist bemerkenswert, weil Kirchberg in Oftering siebenmal traf und laut eigener Einschätzung dennoch nicht alle Möglichkeiten sauber zu Ende spielte. Auch seine Einordnung des Gegners blieb beim Spielverlauf: Jedes Spiel beginne bei 0:0, Oftering habe sich kurz gewehrt, "aber spätestens nach dem 2:0 war die Messe gelesen". Selbst das Thema Schiedsrichter wollte er bei diesem Ergebnis nicht groß machen. "Der Schiedsrichter war sicher nicht in seiner besten Tagesverfassung, aber bei 7:0 ist das Letzte, worüber wir uns beschweren dürfen."
Unterm Strich nimmt Kirchberg aus Oftering nicht nur drei Punkte, sondern auch einen sehr souveränen Auftritt mit. Nach neun Runden hält die Mannschaft damit bei 17 Punkten und bleibt in der Tabelle der 2. Klasse Mitte vorne dabei. Für Isak stand nach dem Schlusspfiff vor allem die Anerkennung für den eigenen Auftritt im Vordergrund. "Respekt an die Mannschaft. Gratulation zum Sieg", sagte er, und er schob auch noch ein Lob für die 1b nach, die ebenfalls erfolgreich war. Viel mehr gab es aus Sicht der Gäste an diesem Nachmittag nicht zu diskutieren, weil der Spielverlauf früh in ihre Richtung gekippt war und dann ohne Wende blieb. Entsprechend knapp fiel auch der Ausblick aus: "Nächste Woche werden wir wieder durchstarten."