In der 2. Klasse Nord-Mitte holte der SK St. Magdalena 1b bei der Union Kefermarkt einen starken 3:1-Auswärtssieg. Die Gäste legten früh vor, setzten vor der Pause nach und verteidigten den Vorsprung in einem intensiven zweiten Durchgang mit viel Einsatz. Trainer Sascha Köglberger lobte die starke Vorstellung seiner jungen Truppe, hob das 3:1 als Schlüsselmoment hervor und sprach von einem sauberen Auftritt vor der Pause. Kefermarkt kam nach dem Seitenwechsel noch einmal auf, hatte Pech mit einem Stangenschuss – am Ende blieb der verdiente Dreier aber in Linzer Händen.

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Die Partie kippte früh in Richtung der Gäste: Ein Tor von Konsti Schwab brachte St. Magdalena 1b rasch mit 1:0 in Front. Kefermarkt fand zurück und glich durch Jonas Rauch nach rund einer halben Stunde zum 1:1 aus. Doch die Antwort der Linzer blieb nicht aus: Asllan Thaqi stellte noch vor der Pause auf 2:1. Der Knackpunkt folgte kurz darauf. „Entscheidend war das 3:1 kurz vor der Halbzeit – ein sehr schöner Weitschuss von Benjamin Schwab“, erklärte Trainer Sascha Köglberger. Wie es dazu kam, beschrieb er so: „Wir haben den Eckball sehr clever ausgeführt und so die gute Schussposition vorbereitet. Dann war es die individuelle Qualität von Benjamin Schwab, der den Ball aus etwa 20 Metern perfekt versenkt.“ Mit dieser 3:1-Pausenführung hatten die Gäste das Spiel im Griff.
Im zweiten Durchgang verschob sich das Bild. „Wir hatten nach der Pause weniger Phasen im eigenen Ballbesitz“, räumte Köglberger ein. Kefermarkt wurde direkter, suchte mit seinen schnellen Stürmern die Tiefe und kam gefährlich auf. „Vor allem mit den schnellen Stürmern haben sie uns Probleme bereitet“, so der Coach, der auch eine heikle Szene ansprach: „Sie hatten einen super Stangenschuss – da hatten wir sicher ein bisschen Glück.“ Von Hektik wollten sich die Gäste aber nicht anstecken lassen. „In Summe war es in der zweiten Halbzeit leidenschaftlich verteidigt, deshalb auch ein verdienter Sieg“, fasste Köglberger zusammen. Aus sauberem Aufbauspiel wurde nach der Pause vor allem stabile Absicherung – und genau das zog die junge Truppe bis zum Schlusspfiff durch.
Was bleibt aus Sicht des Trainers? Vor allem viel Gutes aus den ersten 45 Minuten. „In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft und sehr sauber im Spielaufbau – das muss man wirklich hervorheben“, sagte Köglberger. Gleichzeitig nahm er seine Elf für die kommenden Runden in die Pflicht: „Wenn das Spiel unruhiger wird, müssen wir ein bisschen mehr bei uns bleiben, cleverer sein und mehr Ruhe reinbringen.“ Der Auswärtssieg beim Tabellen-Dritten unterstreicht die Qualität der Linzer, die in der Tabelle auf Rang sechs geführt werden. Und er zeigt, wie die Linzer zu ihren Toren kamen: das frühe Tor, die wichtige Antwort von Asllan Thaqi und vor allem der Distanzschuss von Benjamin Schwab zum 3:1 – dazu die Kaltschnäuzigkeit, den Vorsprung auswärts über die Zeit zu bringen.