Spielberichte

Manuel Hauser (Trainer SPG Windhaag/Leopoldschlag): "Eine der besten Leistungen des Frühjahrs"

Unterweißenbach
SPG Windhaag/Leopoldschlag

In der 2. Klasse Nord-Mitte feierte die SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag in der 20. Runde einen klaren 5:0-Auswärtssieg bei der Union Unterweißenbach und legte schon vor der Pause den Grundstein. Den Auftakt machte ein verwandelter Elfmeter, nach dem Seitenwechsel entschieden zwei schnelle Treffer das Duell endgültig. Trainer Manuel Hauser sprach anschließend von einer starken Vorstellung seiner Mannschaft: „Das war sowohl kämpferisch als auch spielerisch eine der besten Leistungen des Frühjahrs – wir haben verdient gewonnen.“ Besonders hob er den Strafstoß zum 1:0 sowie das frühe 3:0 hervor, das die Gastgeber spürbar anknackste.

Ball auf Rasen im Tor im Hintergrund

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Elfmeter öffnet die Tür – Gäste legen vor der Pause doppelt nach

Die Anfangsphase blieb umkämpft und weitgehend ausgeglichen, was Manuel Hauser bestätigte: „In der ersten Hälfte war es sehr ausgeglichen. Unterweißenbach hatte etwas mehr Ballbesitz, aber die zwingenderen Chancen waren auf unserer Seite.“ In Minute 17 folgte der Türöffner: Maximilian Herbert Wagner übernahm Verantwortung und stellte vom Punkt auf 0:1. Der Treffer gab den Gästen Sicherheit, sie blieben geduldig und setzten vor der Pause noch einen drauf. Bastian Zuschrott erhöhte in der 38. Minute auf 0:2 – ein Treffer, der die gute Gästeleistung der ersten Halbzeit unterstrich. Kurz vor dem Pausenpfiff meldete sich Unterweißenbach mit einer gefährlichen Aktion, doch Hauser verwies auf seinen sicheren Rückhalt: „Kurz vor der Pause hat unser Tormann eine gefährliche Aktion entschärft.“ Mit der 2:0-Führung im Rücken ging es in die Kabinen.

Wechsel greifen: frühes 3:0, danach spielten sich die Gäste frei

Nach dem Seitenwechsel kam Windhaag/Leopoldschlag mit frischen Beinen zurück. „Wir sind rausgekommen und haben nach einem personellen Wechsel das 3:0 und 4:0 gemacht“, erklärte Hauser. Kaum war wieder angepfiffen, legte Julian Manzenreiter in der 49. Minute das 0:3 nach – aus Trainersicht der endgültige Knackpunkt: „Nach dem 3:0 war es entschieden.“ Nur wenige Minuten später erhöhte Robin Schinagl (55.) auf 0:4, die Gäste spielten nun befreit auf und ließen hinten wenig zu. Unterweißenbach versuchte weiter, ins letzte Drittel zu kommen, fand aber kaum Durchkommen. Hauser dazu: „Der Treffer zum 3:0 war wegen der Konsequenz sehr wichtig und spielentscheidend für uns.“ Den Schlusspunkt setzte erneut Manzenreiter mit seinem zweiten Treffer zum 0:5 in der 70. Minute.

Hauser lobt Teammentalität, respektiert den Gegner und hebt die faire Linie hervor

Der Coach machte die Mischung aus Laufbereitschaft und sauberem Fußball zum Schlüssel: „Das war sowohl kämpferisch als auch spielerisch eine der besten Leistungen des Frühjahrs.“ Gleichzeitig nahm er sein Team trotz des deutlichen Erfolgs in die Pflicht: „Wir müssen die Bälle im Mittelfeld genauer spielen, sonst sehe ich wenig zu verbessern.“ Zum Gegner fand Hauser respektvolle Worte: „Unterweißenbach war körperlich sehr präsent und hat versucht, Chancen herauszuspielen, ist im letzten Drittel aber nicht durchgekommen und nach dem 3:0 zerbrochen.“ Ein Sonderlob gab es für die Spielleitung: „Die Schiedsrichterleistung war gut. Es war ein hart geführtes Spiel, aber jederzeit fair.“ Auch das passte zum starken Auswärtsauftritt.

Was der Sieg nun bedeutet – und worauf Windhaag/Leopoldschlag schaut

Der klare 5:0-Erfolg gibt Windhaag/Leopoldschlag Rückenwind für die kommenden Aufgaben. Die Mannschaft weiß nun, dass sie auch auswärts über 90 Minuten stabil auftreten und ihre Momente eiskalt nützen kann. Hausers Betonung auf Konsequenz – vom Strafstoß zum 1:0 bis zum frühen 3:0 – zieht sich wie ein roter Faden durch diesen Abend. Gleichzeitig bleibt der Blick auf die Details: „Im Mittelfeld müssen wir die Bälle genauer spielen“, sagt der Trainer. Hinten kompakt, vorne zielstrebig und im Mittelfeld präziser.

2. Klasse Nord-Mitte: Unterweißenbach : Windhaag/Leopoldschlag - 0:5 (0:2)

  • 70
    Julian Manzenreiter 0:5
  • 55
    Robin Schinagl 0:4
  • 49
    Julian Manzenreiter 0:3
  • 38
    Bastian Zuschrott 0:2
  • 17
    Maximilian Herbert Wagner 0:1