In der 2. Klasse Nord-Mitte feierte SK St. Magdalena 1b auswärts bei SV Wimberger Sandl einen deutlichen 2:6-Erfolg. So klar das Resultat, so differenziert fiel die Einordnung von Trainer Sascha Köglberger aus: Aus seiner Sicht war das Duell über weite Strecken ausgeglichener, den Unterschied machten Zielstrebigkeit und individuelle Klasse. Mann des Tages war Asllan Thaqi mit einem Hattrick; für Magdalena trafen außerdem Benjamin und Konstantin Schwab sowie Simon Buchhas, bei Sandl schossen Tobias Tober und Michael Hartl die Tore.

Foto von Markus Spiske bei Pexels
Die Hausherren erwischten den schwungvolleren Beginn und gingen nach 20 Minuten in Führung: Tobias Tober stellte auf 1:0. St. Magdalena 1b brauchte einen Moment, fand dann aber besser ins Spiel und kam zurück. In Minute 33 traf Asllan Thaqi zum 1:1, zehn Minuten später drehte Benjamin Schwab mit einem starken Solo die Partie mit dem 1:2 (43.). Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabinen. Für Trainer Sascha Köglberger spiegelte der Halbzeitstand nicht zwingend ein klares Übergewicht wider: „Grundsätzlich war es ein ausgeglicheneres Spiel, als es das Ergebnis vermuten lässt, aber am Ende haben wir mit unserer individuellen Klasse verdient gewonnen.“ Der erste Durchgang lieferte damit die Basis: Sandl hatte gute Phasen, Magdalena aber die besseren Abschlüsse und die effizientere Nutzung der Gelegenheiten vor dem Tor.
Nach der Pause blieb es zunächst offen, ehe die Gäste innerhalb weniger Minuten die Weichen stellten. Zuerst erhöhte Simon Buchhas in der 65. Minute auf 1:3. Sandl antwortete sofort über Michael Hartl zum 2:3 (66.) und schien wieder voll im Rennen. Genau diese Sequenz beschrieb Köglberger später als Knackpunkt: „Wir haben das 3:1 gemacht, kriegen gleich das 3:2, und ganz kurz darauf machen wir wieder das 4:2 – da haben wir Sandl den Stecker gezogen.“ Das 2:4 besorgte erneut Asllan Thaqi in Minute 69, und der Angreifer legte in der 78. sogar seinen Hattrick zum 2:5 nach. In der Schlussminute setzte Konstantin Schwab mit dem 2:6 den Deckel drauf. Köglberger hob die Kaltschnäuzigkeit hervor: „Wir waren vor allem sehr effizient vorm Tor – das war heute wichtig.“ Und dazu passte auch sein Lob: „Herauszuheben ist der Hattrick von Asllan Thaqi.“
Bei aller Freude über den Auswärtssieg fand der Magdalena-Trainer deutliche Worte des Respekts für den Gegner. „Sandl hat sich stärker präsentiert, als es der Tabellenrang hergibt. Das ist ein vernünftiger Gegner“, sagte Köglberger und schob nach: „Ich glaube, dass wir verdient gewonnen haben, aber ein 6:2 ist vielleicht doch ein bisschen zu hoch.“ Auch zur Leitung des Unparteiischen fiel sein Urteil sachlich aus: „Grundsätzlich war’s in Ordnung. Es gibt immer Situationen, die man als Trainer anders sieht, aber er hat keine spielentscheidenden Fehler gemacht.“ Das nüchterne Schlusswort passte zum Abend: „Eine Mannschaft war effizient vorm Tor, und das waren wir; die andere war es weniger.“ In der Tabelle hält St. Magdalena 1b damit bei 34 Punkten auf Rang fünf, Sandl steht mit 17 Zählern auf Platz 13.