In der 23. Runde der 2. Klasse Nord-Mitte empfing der SK St. Magdalena 1b die Union Neumarkt im Mühlkreis – am Ende stand ein 0:1. Das einzige Tor fiel kurz vor der Pause durch Andreas Danner. Aus Sicht der Gastgeber prägten lange Bälle und ein klarer Neumarkt-Plan die Partie, während eigene Möglichkeiten ungenutzt blieben. Trainer Sascha Köglberger haderte mit einer schwächeren ersten Hälfte und lobte später den Kampfgeist, der jedoch keinen Punkt mehr brachte.

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Magdalena erwischte keinen idealen Start in diese Partie. Die Hausherren fanden zwar schon vor der Pause einzelne Abschlüsse, doch es fehlte der letzte Punch. Sascha Köglberger brachte es auf den Punkt: „Der Gegner hatte einen klaren Matchplan, und wir waren in der ersten Halbzeit nicht bereit, das anzunehmen – obwohl wir die eine oder andere Torchance hatten.“ Neumarkt hielt genau an diesem Plan fest, spielte wenig Risiko und suchte konsequent den langen Ball. Kurz vor dem Pausenpfiff dann der Dämpfer für die Gastgeber: In Minute 44 traf Andreas Danner zum 0:1, wenig später ging es mit diesem Rückstand in die Kabinen. Der Zeitpunkt tat Magdalena sichtbar weh, denn das Tor stellte die Begegnung endgültig auf Neumarkts gewünschte Schiene.
Nach dem Seitenwechsel suchte Magdalena verstärkt den Weg nach vorne, doch die Schlüsselszenen blieben ungenutzt. „Wir haben drei, vier gute Chancen nicht gemacht. An einem guten Tag gewinnen wir das“, sagte Köglberger und sprach zugleich offen an, woran es hakte: „Der Gegner hat uns mit destruktivem Fußball sein Spiel aufgezwungen.“ Er meinte damit vor allem die vielen hohen Bälle und das Vermeiden längerer Ballstafetten. Aus seiner Sicht fehlt seiner Mannschaft derzeit die Reife, um genau solchen Gegnern den eigenen Stil aufzudrücken: „Uns fehlt, dass wir gegen Teams, die wenig Fußball spielen wollen, bei uns bleiben und ihnen unser Spiel aufzwingen. Das schaffen wir im Moment zu selten.“
In der Schlussphase warf Magdalena noch einmal alles rein. Köglberger hob genau diese Reaktion hervor: „Die Mannschaft hat sich super reingekämpft, vor allem in den letzten zwanzig, dreißig Minuten. Unsere Wechselspieler waren alle noch einmal hundert Prozent da – der Kampfgeist war wirklich da.“ Allein, der Ball wollte nicht über die Linie. „Es hat beim Abschluss das Quäntchen Glück gefehlt“, so der Trainer. Einen kleinen Kritikpunkt ließ er dennoch anklingen: „Ich glaube, dass es für den Gegner in drei, vier Situationen früher Gelb hätte geben müssen.“ Am Ergebnis änderte das freilich nichts.
In der Tabelle bleibt Magdalena mit 34 Punkten auf Rang sechs im vorderen Mittelfeld, während Neumarkt mit nun 28 Zählern auf Rang neun steht. Für die Linzer gilt: Die Reaktion hat gepasst – als Nächstes muss wieder Effizienz her.