In der zweiten Runde des Innviertler Cups besiegte die Union Eggerding den WSV-ATSV Ranshofen mit 3:1 (1:1). Die Partie begann mit einem frühen Rückstand für die Eggerdinger, doch die Schwarz-Weißen kämpften sich zurück und drehten die Partie. In der Schlussphase wurde das Spiel durch einen Schlüsselbeinbruch von Spielertrainer Gabriel Schustereder unterbrochen, der sogar den Einsatz eines Rettungshubschraubers erforderte.

Auch der Rettungshubschrauber kam zum Einsatz
Die Begegnung begann für die Eggerdinger mit einem denkbar schlechten Start: Ranshofens Hodzic zirkelte einen Freistoß zur frühen Gästeführung in die Maschen (7.). Doch die zweitklassigen Hausherren rissen das Ruder an sich und erzwangen nach einer halben Stunde den verdienten Ausgleich durch Kapitän Schmidleitner (32.). Auch nach Seitenwechsel blieb es eine umkämpfte Cup-Schlacht: Eggerdins Neuzugang Grassl drehte die Begegnung nach einem schönen Angriff zum 2:1 (57.).
In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse und Spielertrainer Gabriel Schustereder rückte in den Mittelpunkt: In der 77. Minute vergab er im Eins-gegen-eins noch die Vorentscheidung, nur eine Zeigerumdrehung später machte er es besser: Per Kopfball erzielte er das erlösende 3:1 (78.).
Lange hielt der Jubel über den Treffer allerdings nicht an. Praktisch im Gegenzug krachte Schustereder bei einem unglücklichen Zusammenprall zu Boden. Diagnose: Verdacht auf Schlüsselbeinbruch. Da der Spielertrainer mit Schmerzen auf dem Rasen lag und nicht bewegt werden konnte, wurden die Rettungskräfte alarmiert. Auch der Notarzt kam mittels Hubschrauber.
Nach der Einlieferung ins Krankenhaus wurde die Diagnose von den Ärzten auch bestätigt und Schustereder erlitt einen Schlüsselbeinbruch.
Das Spiel war für rund eine halbe Stunde unterbrochen. Als die Partie schließlich fortgesetzt wurde, entwickelte sich in den Schlussminuten noch einmal ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten – Tore fielen jedoch keine mehr.
So zieht Eggerding mit einem 3:1-Sieg in die dritte Cuprunde ein, wo ab 20 Uhr der Gegner für die nächste Runde gelost wird.
Fotocredit: Julian Biereder / Ligaportal