In der 2. Klasse Nord-Mitte hat die SPG Pierbach/Rechberg am Sonntagnachmittag gegen die Union Pabneukirchen mit 1:3 verloren. Aus Sicht von Trainer Christian Schachenhofer war der Auswärtssieg verdient, weil seine Mannschaft die Partie von Beginn an in die Hand nahm, sich auch durch drei verletzungsbedingte Wechsel nicht aus dem Konzept bringen ließ und ihre Treffer allesamt aus dem Spiel heraus erzielte.

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Schachenhofer hatte sein Team mit einem klaren Plan ins Spiel geschickt, und genau das sah er auch auf dem Platz. "Wir hatten uns vorgenommen, dass wir das Spiel von der ersten Minute an in die Hand nehmen, und das haben wir auch so umgesetzt", sagte der Trainer. Diese Sicht deckte sich mit dem Spielstand, denn Pabneukirchen lag schon nach 13 Minuten durch Manuel Gruber vorne. In der 25. Minute legte Hannes Riegler das 0:2 nach. Bis zur Pause hatten die Gäste damit nicht nur das Resultat auf ihrer Seite, sondern laut ihrem Trainer auch das Spiel weitgehend unter Kontrolle. "Wir haben nie wirklich Gefahr zugelassen, dass dieses Spiel nicht zu unseren Gunsten ausfällt", brachte es Schachenhofer auf den Punkt.
Besonders hoch rechnete Schachenhofer seiner Mannschaft an, wie sie mit den personellen Rückschlägen umging. Bis zur 66. Minute musste er bereits dreimal verletzungsbedingt wechseln, dennoch sah er keinen Bruch im Auftritt seines Teams. "Der Einsatz und der Wille haben sehr gut funktioniert", sagte er und ergänzte: "Trotzdem ist die Qualität nicht schlechter geworden, sondern gleich geblieben." Genau in dieser Phase fiel auch das 0:3 durch Michael Ebner, das den Vorsprung weiter ausbaute. Dass Pierbach/Rechberg in der 64. Minute durch Maximilian Lehner noch zum 1:3 kam, ordnete der Pabneukirchen-Trainer klar ein. Der Anschlusstreffer fiel nach einem Eckball, bei dem ein Gegenspieler frei zum Kopfball kam.
Inhaltlich wurde der Trainer vor allem bei der Entstehung der Tore konkret. Für ihn war entscheidend, dass seine Mannschaft ihre Angriffe nicht zufällig, sondern sauber herausgespielt zu Ende brachte. "Die Tore waren eigentlich allesamt rausgespielte Tore, keine Standards", sagte Schachenhofer. Pabneukirchen habe immer wieder versucht, schnell über die Seite zu kommen, und das sei gut gelungen. Dazu kamen tiefe Pässe, mit denen die Gäste ihr Spiel immer wieder aufzogen. "Das 1:0 ist aus einem tiefen Pass heraus gefallen, das 2:0 über die Seite, und das Dritte wieder aus der Tiefe", schilderte der Trainer. Gerade diese Mischung aus Flügelspiel und Bällen in die Tiefe sah er als großen Pluspunkt. "Wir haben da sehr flexibel agiert", sagte Schachenhofer, und genau so liest sich auch die Torfolge dieses Nachmittags.
Unter dem Strich nahm die Union Pabneukirchen also nicht nur drei Punkte mit, sondern auch die Bestätigung, dass die Mannschaft in einem schwierigen Auswärtsspiel stabil geblieben ist. Schachenhofer hob dabei weniger einzelne Spieler hervor als die Haltung seiner Mannschaft über die gesamten 90 Minuten. Dass nach mehreren erzwungenen Wechseln weder die Ordnung noch der Wille verloren gingen, war für ihn ein zentrales Zeichen dieses 3:1-Erfolgs. Nach sechs Runden steht Pabneukirchen damit bei sieben Punkten, während die SPG Pierbach/Rechberg weiter auf die ersten Zähler wartet. Aus Sicht des Trainers war der Sieg vor allem deshalb schlüssig, weil seine Mannschaft von Beginn an das aktivere Team war und ihren Plan über weite Strecken konsequent durchgezogen hat.