In der 2. Klasse Nord-Mitte hat die Sportunion Greisinger Münzbach gegen die SPG Windhaag/Leopoldschlag einen 7:1-Kantersieg eingefahren. Schon zur Pause war die Partie beim Stand von 4:0 praktisch entschieden. Trainer Martin Lindtner führte den deutlichen Heimsieg vor allem auf die verbesserte Chancenverwertung und eine insgesamt stabilere Vorstellung zurück. Gerade die frühe Führung habe seiner Mannschaft das Spiel in die Hände gelegt und den weiteren Verlauf stark begünstigt.

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Münzbach war von Beginn an da und setzte genau das um, was sich die Mannschaft nach Aussage ihres Trainers vorgenommen hatte. Lindtner sagte nach dem Spiel: „Wir haben sehr gut begonnen. In der ersten halben Stunde ist es dann schon 4:0 für uns gestanden, und damit war die Partie in der ersten Halbzeit schon entschieden.“ Den Auftakt machte Laszlo Lengyel in der 5. Minute. Danach legte Matyas Bita in der 13. Minute das 2:0 nach, traf in der 25. Minute noch einmal und sorgte damit schon früh für klare Verhältnisse. Als Lengyel in der 28. Minute auch noch auf 4:0 stellte, war die Begegnung in eine ganz deutliche Richtung gelaufen. Für Lindtner war genau diese Anfangsphase der Schlüssel: „Nach fünfzehn Minuten war der Spielstand für uns sehr gut.“
Der Trainer hob vor allem jenen Punkt hervor, der in den vergangenen Spielen aus seiner Sicht nicht immer so gut funktioniert hatte. „Unser Fokus lag hauptsächlich auf der Chancenverwertung und darauf, hinten wieder kompakter zu stehen und defensiv stabil zu bleiben“, sagte Lindtner. Genau das sei dieses Mal gelungen. Dass Münzbach nach dem Seitenwechsel sofort weiter nachlegte, unterstrich diesen Eindruck zusätzlich. Bernhard Buchmayr erhöhte in der 48. Minute auf 5:0, ehe Jürgen Krichbaumer mit einem Doppelpack in der 52. und 57. Minute auf 7:0 stellte. Lindtner sprach dabei von der „Effizienz vor dem Tor“ und von der nötigen „Coolness vor dem Tor“. Seine Erklärung dazu war klar und bodenständig: „Von drei guten Chancen haben wir zwei gemacht. Das war auch unser Ziel, weil wir wissen, wir kommen jedes Spiel zu unseren Chancen.“ Genau diese Konsequenz habe diesmal den Unterschied gemacht und das deutliche Resultat ermöglicht.
Wie stark der Gegner an diesem Tag wirklich einzuschätzen war, wollte Lindtner nicht überbewerten, weil die frühen Tore das Spiel aus seiner Sicht stark veränderten. „Durch schnelle Tore ist es für eine Mannschaft immer extrem schwierig, und das hat uns natürlich sehr gutgetan“, erklärte der Münzbacher Trainer. Er sagte auch, dass die Gäste sehr tief gestanden seien und seiner Mannschaft damit teilweise viel Raum gegeben hätten. Münzbach habe dann „die richtigen Aktionen zur richtigen Zeit“ gehabt. Ganz ohne Kritik blieb der klare Sieg aber nicht. Lindtner verwies darauf, dass man sich am Ball noch einige unnötige Ballverluste sparen könne. Auch beim Gegentor zum 7:1 durch Julian Prungraber in der 73. Minute sah er weiter Arbeit für seine Mannschaft. „In brenzligen Situationen können wir besser verteidigen“, sagte er. Immerhin blieb die Partie nach seiner Einschätzung fair, und auch mit der Leistung des Schiedsrichters war er zufrieden: „Es gab keine strittigen Situationen, und der Schiedsrichter hat das Spiel sehr gut in der Hand gehabt.“
So deutlich der Sieg auch ausfiel, lange wollte man sich in Münzbach damit nicht aufhalten. Der Trainer richtete den Blick unmittelbar nach dem Schlusspfiff schon wieder nach vorne. „Jetzt gilt der Fokus auf Freitag“, sagte Lindtner, der damit das anstehende Derby gegen Baumgartenberg ansprach. Für ihn war spürbar wichtig, dass seine Mannschaft die richtige Reaktion auf die Vorwoche gezeigt hat, vor allem bei der Verwertung der Chancen und in der Grundordnung gegen den Ball. Der 7:1-Erfolg gegen die SPG Windhaag/Leopoldschlag liefert dafür eine klare Bestätigung, auch wenn nicht alles perfekt war. Gerade deshalb dürfte der Sieg für die Union Münzbach mehr wert sein als nur drei Punkte: Die Mannschaft hat früh das Kommando übernommen, den Vorsprung ausgebaut und sich diesmal für ihre Möglichkeiten auch belohnt. Genau mit diesem Gefühl will Lindtner nun in die kurze Vorbereitung auf das Derby gehen.