In der 2. Klasse Nord-Mitte hat die Union Pabneukirchen am Freitagabend gegen die Union Arbing mit 7:3 gewonnen. Nach einem 2:2 zur Pause zog Pabneukirchen gleich nach dem Seitenwechsel entscheidend davon. Trainer Christian Schachenhofer sprach von einem "Auf und Ab", sah aber in der starken Torausbeute, dem Doppelschlag kurz nach Wiederbeginn und im größeren Willen seiner Mannschaft die Hauptgründe für den klaren Heimsieg.

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Schachenhofer beschrieb die Partie nach dem Schlusspfiff als "immer ein wenig ein Auf und Ab" und genau so entwickelte sich das Spiel auch. Pabneukirchen erwischte den besseren Start und ging früh in Führung. Manuel Gruber traf bereits in der 6. Minute zum 1:0 und untermauerte damit den guten Beginn der Gastgeber. Danach aber kippte das Spiel nicht komplett, wurde aber offener, weil Arbing stärker aufkam. In der 30. Minute gelang Johannes Steinkellner der Ausgleich zum 1:1. Pabneukirchen fing sich danach wieder, wurde laut dem Trainer in dieser Phase erneut stärker und stellte noch vor der Pause durch Hannes Riegler auf 2:1. Doch auch dieser Treffer brachte noch keine Vorentscheidung. Quasi mit dem Pausenpfiff stellte Noah Huber auf 2:2, womit sich die wechselhafte erste Halbzeit auch im Ergebnis exakt widerspiegelte.
Die Szene, auf die Schachenhofer später besonders verwies, kam direkt nach dem Seitenwechsel. Hannes Riegler brachte Pabneukirchen in der 48. Minute mit 3:2 nach vorne, nur zwei Minuten danach legte Manuel Gruber das 4:2 nach. "Der Doppelschlag nach der Halbzeit war natürlich ein Knackpunkt", sagte der Trainer, weil seine Mannschaft innerhalb kürzester Zeit aus einem ausgeglichenen Spiel wieder klar in Führung ging. Ganz erledigt war Arbing damit zwar noch nicht, denn Thomas Schützenhofer verkürzte in der 60. Minute noch einmal auf 4:3. Aber Schachenhofer hatte auch davon gesprochen, dass die zweite Halbzeit bis auf zehn Minuten eigentlich in der Hand seiner Mannschaft gewesen sei. Genau das zeigte sich in der Schlussphase. Manuel Gruber erhöhte in der 70. Minute auf 5:3, Jakob Sutter machte in der 80. Minute das 6:3 und David Raffetseder setzte in der Nachspielzeit mit dem 7:3 den Schlusspunkt.
Dass aus einem lange engen Spiel am Ende ein deutlicher Heimsieg wurde, führte Schachenhofer nicht auf ein einzelnes Tor zurück. "Ich glaube, es gibt von den sieben Toren keines, das irgendwo besonders war", meinte er, stellte aber sofort den entscheidenden Punkt heraus: "Wir konnten unsere Chancen sehr gut verwerten." Genau darin sah er den großen Unterschied. Dazu kam für ihn ein Faktor, der über das bloße Ergebnis hinausgeht. "Der unbeugsame Wille, dieses Spiel zu gewinnen und unsere Serie fortzufahren, war sicher ein großer Anteil daran, dass wir heute bestehen konnten", sagte der Pabneukirchen-Coach. Auch die grundsätzliche Art seiner Mannschaft hob er hervor. "Der Einsatz, der Wille und der Zusammenhalt, dass jeder für jeden rackert und arbeitet, waren ausschlaggebend und das funktioniert ausgezeichnet." Für Schachenhofer lag der Unterschied zwischen beiden Teams deshalb klar auf seiner Seite: "Der entscheidende Unterschied war sicher der größere Wille zum Sieg."
Trotz der sieben erzielten Tore fiel die Einschätzung des Trainers zum Gegner durchaus respektvoll aus. Die Union Arbing habe "ein sehr gutes Mittelfeld" und sei "eigentlich auch eine kompakte Mannschaft". Vor allem aus diesem Mittelfeld heraus hätten die Gäste immer wieder Nadelstiche nach vorne setzen können. "Das haben sie sehr gut umgesetzt", sagte Schachenhofer und schob nach, dass Arbing "sicher kein Gegner ist, den man unterschätzen darf". Ganz ohne Kritik am eigenen Team kam seine Analyse dennoch nicht aus. Verbesserungspotenzial sieht er "in Feinabstimmungen beziehungsweise in Einzelsituationen, wo wir manchmal zu unkonzentriert sind". Auch zur Spielleitung bezog er klar Stellung und hielt fest, dass es keine herauszuhebende Szene gegeben habe. Das Spiel sei "gut geleitet" worden, die Entscheidungen seien "auf beiden Seiten gerechtfertigt" gewesen. Mit dem 7:3 steht die Union Pabneukirchen nach sieben Runden bei zehn Punkten, die Richtung für die nächsten Wochen sieht der Trainer aber vor allem im gezeigten Einsatz und in der weiteren Arbeit an den Details.