In der 2. Klasse Nord-Mitte setzte sich der SV Wimberger Sandl in Runde sieben mit 2:0 gegen die Union Unterweißenbach durch und festigte damit die Tabellenführung. Neo-Trainer Markus Satzinger sah zunächst einen nervösen Auftritt seiner Elf, ehe mit dem 1:0 die Sicherheit zurückkam. Nach einer stärkeren Anfangsphase der Gäste übernahm Sandl das Kommando und machte den Heimsieg laut Satzinger vor allem durch seine Effizienz vor dem Tor klar.
Die Partie entwickelte sich aus Sicht des Trainers zunächst nicht in Richtung der Gastgeber. „Unterweißenbach war die ersten dreißig Minuten das spielbestimmende Team“, sagte Markus Satzinger, schob aber auch gleich nach, dass die Gäste aus dieser Phase nur wenig Zählbares machten. Genau darin lag später einer der entscheidenden Punkte. Sandl war nach seiner Einschätzung von Beginn an sehr nervös, hielt die Begegnung aber offen und kam dann in der 38. Minute zum wichtigen 1:0. Satzinger beschrieb die Szene als „wunderschönen Konter über die linke Seite“: Michael Hartl setzte sich durch, brachte den Ball scharf nach innen und Kevin Berisha vollendete zur Führung. Mit diesem Treffer kippte das Spiel spürbar auf die Seite der Heimischen, die auch mit dem 1:0 in die Pause gingen.
Was sich schon mit dem Führungstor angedeutet hatte, setzte sich nach dem Seitenwechsel fort. Satzinger machte keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft erst nach und nach zu ihrem Spiel fand. „Meine Mannschaft war von Anfang an sehr nervös, was sich aber mit Fortdauer des Spiels, mit dem 1:0 und nach leichten Korrekturen in der Kabine gelegt hat. Dann konnten wir unseren Fußball zeigen“, sagte der Trainer. Diese zweite Halbzeit sah er klarer auf Seiten seiner Mannschaft. Das 2:0 in der 67. Minute passte ins Bild: Ausgegangen war die Aktion laut Satzinger wieder von Kevin Berisha, dessen Weitschuss der Tormann nicht festhalten konnte, ehe Patrik Vanek zum 2:0 abstaubte. Von da an spielte Sandl den Vorsprung nach Ansicht des Trainers „hochverdient“ nach Hause.
In seiner Schlussbewertung brachte Satzinger den Unterschied zwischen beiden Mannschaften knapp und klar auf den Punkt: „In der Effizienz vor dem Tor.“ Die Union Unterweißenbach habe in der ersten halben Stunde mehr vom Spiel gehabt, der SV Sandl dagegen die entscheidenden Treffer gemacht. Gleichzeitig verteilte der neue Trainer auch Respekt an den Gegner. „Unterweißenbach war am Sonntagnachmittag eine sehr spielstarke, kampfkräftige Mannschaft, die uns 90 Minuten alles abverlangt hat“, sagte er. Diskussionen um besondere Aufreger wollte er dem Spiel nicht anhängen, auch wenn er Schiedsrichter Führer in der ersten Hälfte als etwas kleinlich empfand. Wichtiger war ihm der Blick auf die eigene Mannschaft. Vor allem Kevin Berisha hob Satzinger als „Spieler des Spiels“ hervor, zugleich gratulierte er aber ausdrücklich dem gesamten Team. Mit dem 2:0 und 17 Punkten aus sieben Spielen bleibt Sandl an der Spitze, und gerade die Art, wie sich die Mannschaft nach nervösem Beginn in die Partie gearbeitet hat, dürfte dem Trainer besonders gefallen haben.