In der 2. Klasse Nord-Mitte hat die DSG Union Gutau das Spitzenspiel gegen den SV Wimberger Sandl klar mit 5:0 gewonnen und schon vor der Pause die Richtung vorgegeben. Für Clemens Reindl lag der Schlüssel in einem wuchtigen Start: früher Druck, ein Treffer nach vier Minuten und dann der Doppelschlag um die halbe Stunde, mit dem die Gastgeber die Weichen rasch auf Sieg stellten.

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Wer wissen wollte, warum Gutau dieses Duell des Zweiten gegen den Dritten so deutlich für sich entschied, bekam laut Clemens Reindl die Antwort gleich in der Anfangsphase. „Wir haben von Anfang an Druck gemacht und konnten sehr früh das 1:0 erzielen“, sagte der Funktionär nach dem Schlusspfiff. Schon in der 4. Minute brachte Raphael Marlon Voit die Gastgeber in Führung, und genau dieser frühe Treffer passte zu dem Bild, das Reindl von den Gutauern zeichnete. „Wir waren von Anfang an sehr präsent in den Zweikämpfen und ließen nie locker. Das Pressing war sehr gut und wir erspielten uns einige gute Chancen“, erklärte er. Damit setzte Gutau den Ton sofort, ließ Sandl kaum zur Ruhe kommen und machte von Beginn weg klar, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten.
Ganz ohne Gegenwehr verlief die erste Hälfte aus Gutauer Sicht dennoch nicht, und auch das sprach Reindl offen an. Er sah „eine durchaus gute Phase der Gäste“, in der Sandl versuchte, im Spiel zu bleiben und den Rückstand nicht größer werden zu lassen. Umso wichtiger waren für ihn die Minuten rund um die halbe Stunde. In der 28. Minute erhöhte Benedikt Brunner auf 2:0, nur zwei Minuten später legte Raphael Marlon Voit das 3:0 nach. „Entscheidend war das frühe 1:0, aber auch, dass wir dann binnen zwei Minuten das 2:0 und das 3:0 nachgelegt haben“, sagte Reindl. Mit diesem Doppelschlag war das Spiel aus Gutauer Sicht früh in die richtige Richtung gekippt, und beim Stand von 3:0 zur Pause deutete bereits vieles auf einen Heimsieg hin.
Nach dem Seitenwechsel ließ Gutau nicht nach, sondern legte noch einmal nach. In der 64. Minute traf erneut Raphael Voit zum 4:0, ehe Benedikt Brunner nur zwei Minuten später auch noch den fünften Treffer folgen ließ. Damit war der klare 5:0-Erfolg in der 9. Runde endgültig besiegelt. Reindl hob danach nicht nur die Tore hervor, sondern vor allem die Art und Weise, wie die Heimmannschaft aufgetreten war. „Besonders gut funktioniert hat der Zusammenhalt innerhalb des Teams, die Spritzigkeit und dass wir dem Gegner nicht viele Räume gegeben haben“, sagte er. Wenn man trotz des klaren Ergebnisses einen Kritikpunkt nennen müsste, wäre es die Chancenverwertung. „Wir hätten vielleicht noch ein oder zwei Tore mehr machen können.“ Gleichzeitig stellte er auch den Gästen ein ordentliches Zeugnis aus: „Sie haben sich nicht aufgegeben und eine gute Moral gezeigt.“ So blieb unter dem Strich ein sehr klarer Heimsieg, mit dem die Union Gutau Platz zwei festigte und vor allem den starken Start als entscheidenden Faktor bestätigte. „Ausschlaggebend für den Erfolg war, dass wir das ganze Spiel über gezeigt haben, dass wir sehr hungrig sind und uns den Sieg nicht nehmen lassen wollen“, fasste Reindl zusammen.