Spielberichte

SPG Windhaag/Leopoldschlag lässt zu viel liegen: "Wir hätten auf 2:0 oder 3:0 erhöhen können"

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SPG Windhaag/Leopoldschlag
Union Arbing

In der 2. Klasse Nord-Mitte hat sich die SPG Windhaag/Leopoldschlag gegen die Union Arbing mit einem 2:2-Unentschieden begnügen müssen. Nach früher Führung und einer weiteren Führung nach der Pause blieb bei den Gastgebern vor allem das Gefühl, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre. Trainer Manuel Hauser sprach von vielen Chancen, fehlender Konsequenz und einem aus seiner Sicht sehr fragwürdigen Ausgleich der Gäste.

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Image by Roshan Rajopadhyaya from Pixabay

Frühe Führung, aber kein zweites Tor

Für Windhaag/Leopoldschlag begann die Partie genau so, wie man sich das als Heimteam wünscht. Schon in der 2. Minute brachte Maximilian Herbert Wagner die SPG nach einem frühen Freistoß mit 1:0 in Führung. Hauser war mit dem Einstieg seiner Mannschaft entsprechend einverstanden und machte danach vor allem eines zum Thema: die vergebenen Möglichkeiten auf mehr. "Wir sind sehr gut in die Partie gestartet, konnten durch einen frühen Freistoß in Führung gehen", sagte der Trainer. Und er legte nach: "Wir haben uns noch die ein oder andere Chance erspielt. Wir hatten sogar die Chance, auf zwei oder drei zu null zu erhöhen." Arbing stand nach seiner Einschätzung tief, wollte über Konter ins Spiel kommen und schnell umschalten. Gerade deshalb wog aus Sicht der Gastgeber schwer, dass es trotz der guten ersten Phase und des 1:0 zur Pause bei nur einem Tor Unterschied blieb.


Nach der Pause geht es hin und her

Direkt nach dem Seitenwechsel bekam das Spiel dann eine andere Richtung. In der 46. Minute glich Jakob Johannes Katzenschläger für Arbing zum 1:1 aus, und Hauser sah die Ursache davor bei seiner eigenen Mannschaft. "Nach der Halbzeit waren wir in einem Zweikampf nicht konsequent genug. Dadurch fiel aus einem Traumschuss der Ausgleich", erklärte er. Die Antwort seiner Elf ließ aber nicht lange auf sich warten, denn Bastian Zuschrott stellte in der 52. Minute auf 2:1. Windhaag/Leopoldschlag hatte sich damit die Führung zurückgeholt, konnte sie aber erneut nicht über die Zeit bringen. In der 73. Minute traf David Brandstätter zum 2:2. Genau diese Szene blieb für Hauser der größte Streitpunkt des Nachmittags. "Das 2:2 ist für mich sehr fragwürdig, da dem Tor eine klare Abseitsstellung  vom Arbing Spieler vorausging", sagte er. Den Unparteiischen beurteilte er insgesamt dennoch differenziert: "Der Schiedsrichter war sehr kleinlich, aber für beide Seiten fair."

Vorne ordentlich, in der Mitte noch Luft nach oben

So blieb unter dem Strich ein Remis, das sich für die Gastgeber eher wie zwei verlorene Punkte angefühlt haben dürfte, auch wenn Hauser das Ergebnis grundsätzlich akzeptierte. "Wir hatten einen Chancenüberfluss", sagte der Trainer und nannte damit den Kern dieses 2:2. Was seiner Mannschaft gefallen hat, formulierte er klar: "Das Spiel nach vorne hat gut funktioniert. Wir haben uns Chancen rausgearbeitet." Genauso klar benannte er aber auch die Baustellen. "Wir müssen die Chancen konsequent fertigspielen und in der Mitte das Zweikampfverhalten verbessern." Dazu kam aus seiner Sicht noch ein starker Arbinger Tormann, der mehrere Bälle gut hielt und mit dafür sorgte, dass die SPG aus ihren Möglichkeiten zu wenig machte. Mit elf Punkten nach neun Runden bleibt Windhaag/Leopoldschlag damit im Mittelfeld der Tabelle. Die Richtung, in die Hauser nach diesem Spiel schaut, ist trotzdem eindeutig: Die Anlage nach vorne stimmt, aber mit mehr Konsequenz im Abschluss und mehr Härte in den Duellen wären solche Partien eher zu gewinnen.

2. Klasse Nord-Mitte: Windhaag/Leopoldschlag : Arbing - 2:2 (1:0)

  • 73
    David Brandstätter 2:2
  • 52
    Bastian Zuschrott 2:1
  • 46
    Jakob Johannes Katzenschläger 1:1
  • 2
    Maximilian Herbert Wagner 1:0