Nach einer hitzigen Partie in Ernsthofen ordnete Thomas Steindl, Trainer des SV Pichler Automobile Steyregg, die Geschehnisse der 2. Klasse Nord-Ost ein. Er sprach von einem frühen 0:1, dem prompten 1:1 seiner Elf und einer insgesamt zerfahrenen Begegnung mit wenigen Großchancen. Prägend war aus seiner Sicht die Intensität: hart geführt, viele Emotionen, wenig Ruhe am Ball. Trotz Phasen mit mehr Ballbesitz für Steyregg fehlte die Durchschlagskraft im letzten Drittel. Am Ende stand eine knappe Entscheidung, die Steindl eher der Tagesform und der Effektivität zuschrieb als einem klaren Übergewicht einer Seite.

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"Es war von Beginn an eine sehr hitzige Partie: schnell ein Tor der Heimmannschaft, dann ein schneller Ausgleich von uns, anschließend wenige echte Chancen und der 1:2-Rückstand per Elfmeter. Ich weiß nicht, ob die Partie einen Sieger verdient hatte – am Schluss hatte Ernsthofen das eine Tor mehr." Der Ablauf deckte sich mit den Spielminuten: 0:1 (8., Willibald Kneidinger), 1:1 (9., Jonas Krennmayr) und 1:2 (23., Kevin Kühhas).
Zur Verteilung der Spielkontrolle sagte Steindl: "Das Ballbesitzverhältnis war eher pro Steyregg. Allerdings konnten wir dieses Mehr an Ballbesitz nicht in Chancen ummünzen." Auf die Zweikampfführung angesprochen, hielt er fest: "Es war sehr hart geführt." Und zur Emotionalität der Begegnung ergänzte er: "Die ganze Partie war sehr hitzig und hätte auf beiden Seiten einen kühleren Kopf verlangt."
"Wir hatten uns in der Halbzeit vorgenommen, einen kühlen Kopf zu bewahren und bei unserem Spielsystem zu bleiben. Das konnten wir in der zweiten Hälfte nicht umsetzen." Für die kommende Aufgabe blickt Steindl nach vorn: Er sieht eine Gelegenheit, auf dieses Wochenende zu antworten und zu zeigen, dass seine Mannschaft anders und besser auftreten kann.