Ein intensiver Nachmittag mit vielen Zweikämpfen, Standards und spürbarem Siegeswillen: So fasst Ahmet Rahmanovic den Auftritt seiner SPG Niederneukirchen/St. Florian Juniors bei SPG St. Georgen/Langenstein in der 2. Klasse Nord-Ost zusammen. Sein Team legte aus seiner Sicht eine dominante erste Halbzeit hin, ging früh in Führung und verteidigte den 2:1-Vorsprung mit viel Arbeit und Disziplin bis zum Schlusspfiff. „Über das gesamte Spiel würde ich das Ballbesitzverhältnis bei etwa 60:40 für uns sehen“, bilanzierte er. Entscheidend seien Mentalität und Standfestigkeit gewesen: Die Juniors hätten sich mit Wille und Ehrgeiz die drei Punkte verdient.

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Rahmanovic beschreibt eine starke Anfangsphase seiner Mannschaft: „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben uns einige Chancen erspielt und waren klar spielbestimmend.“ Faktisch legten die Juniors früh vor: In der 13. Minute fiel das 1:0 (Torschütze: Sinisa Rudic), ein erzwungenes Eigentor nach einer Ecke brachte in Minute 31 das 2:0 (Eigentor: Güngör Gül). Kurz vor der Pause verkürzte Güngör Gül für die Hausherren auf 2:1 (42.). Aus Sicht des Trainers blieb sein Team durchgehend gefährlich: „Wir hatten zwei, drei Topchancen mehr, das Ergebnis hätte höher ausfallen können – aber das Glück war diesmal nicht ganz auf unserer Seite.“
Die Partie war von intensiven Duellen geprägt. Rahmanovic empfand einige Pfiffe als fragwürdig, doch seine Elf behielt die Nerven. Ab der 68. Minute agierten die Gastgeber nach Gelb-Rot für Nicolas Frühwirth in Unterzahl. Trotz einer Druckphase nach der Pause blieben die Juniors stabil: „Wir haben defensiv und in den Zweikämpfen überzeugt, unser Keeper Christian Lehner war zudem in bestechneder Form. Offensiv hatten wir viele gute Phasen und Chancen, die wir leider nicht konsequent genutzt haben."
Standards prägten die Begegnung auf beiden Seiten. Die Juniors zwangen den Gegner per Ecke zum Eigentor, auch der Anschlusstreffer der Hausherren fiel nach einer Ecke. Zudem sorgten mehrere Freistöße aus dem Halbraum von St. Georgen/Langenstein für Gefahr. Das Fazit des Trainers: „Standardsituationen haben heute eine große Rolle gespielt – insgesamt haben wir sie gut verteidigt.“ Seine junge Mannschaft stimme ihn optimistisch: „Wir werden erwachsener, halten dagegen, zeigen Mentalität und bringen enge Spiele über die Runden.“ Der Ausblick ist klar: Am kommenden Wochenende wartet zu Hause ein Spitzenspiel – mit dem Ziel, den dritten Sieg in Folge einzufahren und oben dranzubleiben.