Spielberichte

„Sehr, sehr stolz“: Markus Derntl Saffertmüller und DSG Union HABAU Perg 1b feiern 3:0 im Derby

DSG Union Perg 1b
DSG Union Naarn 1b

Ein intensives Derby in der 2. Klasse Nord-Ost endete für die DSG Union HABAU Perg 1b mit einem 3:0 gegen die DSG Union Naarn 1b (Torschützen: Tobias Lengauer, Moritz Füricht) – und Trainer Markus Derntl Saffertmüller strahlte: „Ich bin sehr, sehr stolz auf die Mannschaft.“ Sein Eindruck war eindeutig: „Wir waren über 90 Minuten spielbestimmend“, resümierte er. Die Derby-Woche habe dem Team zusätzliche Motivation gegeben, der Auftritt war klar und reif: „In Summe war es ein sehr ungefährdeter Sieg – gegen einen sehr guten Gegner.“ Entscheidende Akzente setzte Perg bei Standards, der Wille zur Revanche für das Ergebnis im Herbst prägte die Vorbereitung, und die Entschlossenheit in den Zweikämpfen verlieh dem Heimsieg den passenden Derby-Rahmen.

Spieler in gelben Stutzen und türkisen Schuhen mit Ball

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Dominanz und Momente des Aufbäumens

Derntl ordnete den Spielverlauf deutlich ein: „Wir waren in der ersten Halbzeit ganz klar überlegen.“ In dieser Phase setzten die Perger früh die Tonlage: „Wir haben zweimal Aluminium getroffen“, hielt der Coach fest und betonte, sein Team sei „klar die spielbestimmende Mannschaft“ gewesen. Nach dem Seitenwechsel registrierte er eine kurze Phase, in der der Gegner präsenter wurde: „Eine Topchance gab es nicht, aber zwischen der 55. und 65. Minute ist Naarn ein bisschen aufgekommen. Es war, glaube ich, keine einzige gefährliche Torchance.“ Trotz dieser Minuten blieb der Tenor unverändert: Die Kontrolle lag bei Perg; Tempo, Zweikämpfe und Positionsspiel blieben bestimmend – ohne die defensive Stabilität zu vernachlässigen.

Standards, Aluminium und liegengelassene Großchancen

Besonders prägend: ruhende Bälle. „Wenn man zwei Freistoßtore schießt, nimmt das eine wichtige Rolle ein“, erklärte Derntl (Torschütze beider Tore: Tobias Lengauer). Dass der Sieg auch in der Höhe hätte abgesichert werden können, belegte er mit konkreten Szenen: „Unabhängig von den zwei Freistoßtreffern haben wir auch zweimal die Latte getroffen, dann noch das leere Tor verpasst – und wir hatten zwei Kopfbälle, die Naarn auf der Linie geklärt hat.“ Das Chancenplus war aus seiner Sicht deutlich, der Matchplan griff – weil die Mannschaft Standards zielstrebig ausführte und im offenen Spiel viele gefährliche Zonen besetzte. Derntl fasste die Leistung so zusammen: „Wir haben alles, was wir uns vorgenommen haben, top umgesetzt.“

Einstellung, Respekt und der Blick auf die nächste Derby-Woche

Bei aller Überzeugung in der eigenen Leistung blieb der Respekt vor dem Gegner spürbar. „Naarn ist grundsätzlich eine sehr gute Mannschaft. Da gibt’s nichts zu diskutieren: sehr gut organisiert und mit einem guten Trainer“, sagte Derntl. Der Derby-Charakter war seinem Team Leitplanke: „Wir haben heute gewusst, dass es für uns ein Derby ist und dass wir bereit sein müssen, in die Zweikämpfe zu gehen.“ Der unmittelbare Ausblick unterstreicht den eingeschlagenen Kurs: „Diese Woche war eine Derby-Woche, nachdem das Derby gegen Naarn angestanden ist. Die haben wir mit großer Leidenschaft absolviert und jetzt steht die nächste Derby-Woche an.“ Was es dafür braucht, formulierte er klar: „Wir müssen die Einstellung genauso mitnehmen, denselben Fokus beibehalten und einfach sehr, sehr hart weiterarbeiten, weil die Liga einfach sehr, sehr stark ist.“ Ein „Pauschallob an die Truppe“ schloss den Abend – stellvertretend für eine Leistung, die Haltung, Physis und Effizienz zusammenbrachte.

2. Klasse Nord-Ost: DSG Union Perg 1b : Union Naarn 1b - 3:0 (2:0)

  • 75
    Moritz Füricht 3:0
  • 27
    Tobias Lengauer 2:0
  • 15
    Tobias Lengauer 1:0