In der 2. Klasse Nord-Ost unterlag ASKÖ Schwertberg 1b dem SPG ASKÖ Perg/SU Windhaag mit 0:2 (0:1). Co-Trainer Heinz Steinkellner sprach von einer ausgeglichenen Anfangsphase, sah aber im Elfmeter zum 0:1 den Knackpunkt. Die Gäste trafen durch Alp-Eren Kaldirim vor der Pause und durch Raphael Grossteiner nach rund 75 Minuten. Schwertberg 1b blieb ohne Tor und haderte mit einem schweren Abspielfehler vor dem Strafstoß, lobte jedoch die sehr gute Leitung des Schiedsrichters. Nach Runde 19 steckt die Heimelf weiter im Tabellenkeller fest.

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Schwertberg 1b kam ordentlich ins Spiel und hielt die Partie lange offen. Heinz Steinkellner fasste den Auftakt knapp zusammen: "Es war eine ausgeglichene Anfangsphase." Genau in dieser Phase entschied jedoch eine einzelne Szene den weiteren Verlauf. "Das war ein Abspielfehler unseres Innenverteidigers", erklärte der Co-Trainer den verhängnisvollen Moment, der unmittelbar zum Strafstoß führte. Alp-Eren Kaldirim übernahm für Perg/Windhaag die Verantwortung und verwandelte in Minute 43 eiskalt zum 0:1. Mit diesem Rückstand ging es wenig später in die Kabinen. Für Steinkellner war in diesem Augenblick viel von der erhofften Chance auf Zählbares dahin: "Der Elfer zum 0:1 war die Vorentscheidung." Aus einem auf Augenhöhe geführten Spiel machten die Gäste mit einem konsequent genutzten Fehler die Ausgangslage klarer – Schwertberg 1b lief fortan hinterher und musste mehr Risiko nehmen.
Im zweiten Durchgang versuchte die Heimelf, wieder Zugriff zu bekommen, doch die Grundlage dafür sah Steinkellner an diesem Tag nicht ausreichend auf dem Platz. "Wir konnten unsere Zweikampfstärke, die eigentlich unsere Qualität ist, heute nicht ausspielen", sagte der Co-Trainer und beschrieb damit präzise, warum die Wende ausblieb. Perg/Windhaag ließ wenig anbrennen und wartete auf den nächsten Moment. Der kam in Minute 75: Raphael Grossteiner stellte mit seinem Treffer auf 0:2 und verschaffte den Gästen die berühmte Ruhe im Spiel. Aus Schwertberger Sicht blieb es bei viel Anlauf und zu wenig Durchschlagskraft, während die Gäste ihre Gelegenheiten konsequent nützten. Der Rückstand aus Halbzeit eins wog schwer, der zweite Treffer nahm der Partie endgültig die Spannung und machte die Schlussoffensive der Heimelf wirkungslos.
Als Hauptunterschied machte Steinkellner die Qualität einzelner Gästespieler aus. "Die gegnerische Mannschaft war individuell mit drei, vier Spielern besser besetzt als wir", sagte er, und legte nach: "Der größte Unterschied waren die drei, vier Spieler des Gegners, die individuell besser waren als unsere. Das war der entscheidende Faktor." Positiv hob er die Unparteiischen hervor: "Die Schiedsrichterleistung war sehr gut." Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht die Kräfteverhältnisse: Perg/Windhaag steht mit 31 Punkten auf Rang fünf, Schwertberg 1b hält nach 19 Spielen bei vier Zählern.