In der 2. Klasse Nord-Ost feierte der SV Pichler Automobile Steyregg gegen die Sportunion Greisinger Münzbach einen klaren 5:2-Heimsieg. Steyregg legte furios los, führte zur Pause 4:0 und brachte den Vorsprung trotz eines kurzen Münzbacher Aufbäumens nach dem Seitenwechsel sicher ins Ziel. „Wir waren von Anfang an die stärkere Mannschaft und haben eine super erste Hälfte gespielt“, sagte Trainer Thomas Steindl. Besonders wichtig: das 5:2, das die Nerven beruhigte. „Das hat den Deckel drauf gemacht und wieder Ruhe reingebracht.“

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Steyregg erwischte einen Start nach Maß und hatte vom Anpfiff weg mehr vom Spiel. Schon in Minute 7 stellte Leon Luis Zimmer auf 1:0, und das passte genau zu Steindls Eindruck: „Wir sind gut gestartet. Wir haben ein frühes Tor geschossen, das auch verdient war, weil wir von Anfang an die stärkere Mannschaft waren.“ Die Hausherren blieben am Drücker, spielten die Angriffe einfach und gemeinsam zu Ende. „Wir haben die Tore geschossen, weil wir nicht eigensinnig waren, sondern die Zwei-gegen-eins-Situationen uneigennützig gelöst haben“, erklärte der Coach. Felix Frühwirth erhöhte in der 23. Minute auf 2:0, Jonas Krennmayr legte in der 34. Minute das 3:0 nach, und kurz vor der Pause traf Gregor Rehberger in der Nachspielzeit (45+2) zum 4:0. „Wir waren zurecht hoch in Führung“, so Steindl.
Nach dem Seitenwechsel kam Münzbach mit neuer Energie aus der Kabine. Markus Sigmund verkürzte früh auf 4:1 (47.), Laszlo Lengyel legte in der 57. Minute das 4:2 nach – die Gäste gaben das Spiel nicht auf. „In der zweiten Hälfte haben wir es nicht geschafft anzuschließen. Wir haben Münzbach wieder ins Spiel gebracht“, räumte Steindl ein. Umso wichtiger war die Reaktion: Nur vier Minuten später stellte Felix Frühwirth mit seinem zweiten Treffer auf 5:2 (61.). „Nach dem 2:4 war es ganz wichtig, dass wir mit dem 5:2 unser Selbstvertrauen finden und wieder Ruhe ins Spiel bringen“, sagte der Trainer.
Steindl hob nach dem Schlusspfiff vor allem die Wucht der ersten Hälfte hervor – auch mit Blick auf die Bedingungen: „Von der ersten Minute an in der ersten Hälfte waren wir stark und haben uns trotz der hohen Temperaturen nicht gescheut, die Meter zu machen.“ Nach der Pause dauerte es ihm zu lange, bis Steyregg wieder den Tritt fand, doch das konsequente 5:2 brachte die Sicherheit zurück. Für den Gegner fand er klare Worte des Respekts: „Sie haben nie aufgegeben und in der zweiten Hälfte noch auf Punkte gespielt.“ Insgesamt sei das „ein echter Verein, bei dem man sieht: Die sitzen zusammen, da kommen viele Leute mit. Das ist immer eine schwere Aufgabe!“ Personell ist bei Steyregg nicht alles im Lot, wie der Coach betonte: „Wir haben einige Verletzte und Angeschlagene, aber heute hat jeder alles liegen gelassen.“
Für den Schlussspurt gibt er die Richtung vor: „Jetzt heißt es, in den Endspurt zu gehen, die letzten sechs Spiele alles rauszulassen, jedes Training mitzunehmen und das Maximale rauszuholen.“ In der Tabelle steht Steyregg nach 20 Runden mit 42 Punkten auf Rang drei, Münzbach hält bei 29 Zählern und Platz sieben – das Ergebnis passt zum Spielverlauf mit kurzer Wackelphase und einer schnellen, entschlossenen Antwort.