In der 2. Klasse Nord-Ost feierte die Sportunion Greisinger Münzbach einen 1:0-Heimsieg gegen ASKÖ Schwertberg 1b. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte ohne Tore fiel das Goldtor in Minute 59 durch Jakob Gruber. Trainer Martin Lindtner sah einen reifen Auftritt mit viel Ballbesitz zu Beginn und einer klaren Steigerung nach der Pause. "Die Geduld war heute unsere größte Stärke", sagte er und lobte Vorlagengeber Laszlo Lengyel ebenso wie das konzentrierte Verteidigen bis zum Schluss. Den Gegner beschrieb er als jung und engagiert, den Unparteiischen als konstant.

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Der Start gehörte den Hausherren, ohne dass die frühe Überlegenheit auf die Anzeigetafel kam. Martin Lindtner ordnete es so ein: "Das Spiel hat relativ gut für uns angefangen. Wir haben mehr Ballbesitz gehabt und dadurch auch Chancen." Weil Schwertberg 1b aufmerksam verteidigte, ging es mit 0:0 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel zog Münzbach die Zügel an – und der Trainer griff zum entscheidenden Hebel. "Wir haben dann mit drei Stürmern gespielt und uns nach vorne leichter getan", erklärte Lindtner. Der Plan griff sofort: In der 59. Minute spielte Laszlo Lengyel den entscheidenden Ball auf Jakob Gruber, der eiskalt zum 1:0 vollendete. "Das Tor war gut rausgespielt durch Laszlo Lengyel, der hat einen super Pass auf Jakob Gruber gespielt, und der hat dann das 1:0 erzielt", beschrieb Lindtner die Szene. Danach bot sich sogar die Chance aufs 2:0, doch die Vorentscheidung blieb aus.
Mit dem Treffer im Rücken setzte Münzbach auf Kontrolle statt Hektik. Lindtner hob genau diesen Punkt hervor: "Die größte Stärke der Mannschaft war die Geduld." Seine Elf suchte weiter den Ball, ohne kopflos anzurennen, und hielt gleichzeitig die Ordnung. So blieben die Gastgeber verlässlich im Spiel, auch als Schwertberg 1b mehr riskieren musste. "Wir hätten die eine oder andere Chance zum 2:0 gehabt. Wir haben es nicht gemacht, aber wir haben hinten nichts anbrennen lassen", sagte der Coach. Die Führung wurde sauber verteidigt und das Spiel im richtigen Moment beruhigt. Genau dieses Zusammenspiel aus Ruhe am Ball und Konsequenz gegen den Ball trug das 1:0 sicher über die Zeit – ein Arbeitssieg, der laut Lindtner "so in Ordnung geht".
Auch wenn die drei Punkte in Münzbach blieben, fand Lindtner klare Worte der Anerkennung für den Gegner. "Eine sehr junge Mannschaft, aber sehr positiv zu erwähnen. Sie haben alles reingehauen und bis zum Schluss alles gegeben", sagte er. Angesichts der vier Zähler, mit denen Schwertberg 1b aktuell dasteht, meinte der Trainer sogar: "Für die vier Punkte wäre sicher mehr verdient gewesen." Lob gab es auch für den Unparteiischen: "Der Schiedsrichter war auf beiden Seiten sehr konstant." Der Blick richtet sich nun nach vorne: Bereits am Freitagabend gastiert Münzbach bei Bad Kreuzen. "Das wird sicher ein anderes Spiel, aber wir gehen natürlich auf drei Punkte", stellte Lindtner klar – mit dem Rückenwind eines Sieges, der aus einer Umstellung und viel Geduld entstanden ist.