Das Duell mit SU STRASSER Steine St. Martin/M. 1b in der 2. Klasse Nord-West brachte für die Union St. Veit im Mühlkreis nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte spürbare Kontrolle nach der Pause – und Trainer Manuel Fröhlich ordnete die Partie entsprechend ein: „In Summe war das Ergebnis gerecht.“ Auch wenn es am Ende 5:2 hieß, standen für ihn vor allem die Anpassungen im Mittelpunkt: mehr Ballbesitz, höherer Druck und eine klare Reaktion auf die Stärken des Gegners im Umschalten. Die Stimmung blieb sportlich, der Respekt vor St. Martin/M. 1b groß – mit dem Selbstverständnis des Spitzenreiters als zusätzlicher Triebfeder.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
„Der Ballbesitz war etwas zu unseren Gunsten. Vor allem in der zweiten Halbzeit hatten wir sehr viel Ballbesitz und haben den Gegner in dessen Hälfte gedrückt – das war stark. In der ersten Halbzeit war es ziemlich ausgeglichen.“ Zur Pause griff Fröhlich ein: „Wir haben auf der Außenbahn gewechselt – eine Fifty-fifty-Entscheidung zwischen zwei Spielern. Deshalb wollten wir beiden je 45 Minuten geben.“ Taktisch lag der Fokus auf den Umschaltmomenten: „St. Martin hatte in der ersten Halbzeit sehr gute Umschaltsituationen. In der zweiten Halbzeit haben wir das unterbunden. Die Mannschaft hat den Plan sehr gut umgesetzt – deshalb haben wir verdient gewonnen.“
Fröhlich hob die Arbeit bei ruhenden Bällen hervor: „Wir haben in den vergangenen Wochen Ecken intensiv trainiert – das hat sich heute ausgezahlt. Wir haben zwei Tore nach Eckbällen erzielt. Vor allem der Wechsel zur Halbzeit, als Moritz Neundlinger kam, um bei Standards präsenter zu sein, hat sich gelohnt: Er legte ein Tor auf und erzielte eines direkt per Eckball. In Summe hatten wir mehr Standardsituationen.“
Zur Spielanlage meinte er: „Für ein erstes Spiel war es spielerisch von beiden Mannschaften in Ordnung.“ Und zum Umgang auf dem Platz: „Es war ein sehr faires Spiel.“ Der Trainer zollte dem Gegner Respekt: „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt, der spielerische Lösungen sucht, und ich bin überzeugt, dass St. Martin in dieser Saison noch viele Punkte holen wird.“ Mit Blick auf die kommenden Wochen präzisiert Fröhlich seine Erwartungshaltung: „Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass wir in den ersten Runden immer über den Kampf kommen müssen – danach kommt das Spiel. Wir werden alles reinwerfen, um wieder drei Punkte zu holen. Die Mannschaft trainiert gut, wir haben einen starken Kader. Wenn wir nur ein paar Prozent nachlassen, werden wir Spiele verlieren. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass die Mannschaft weiß, worum es geht, und weiter Vollgas geben wird.“