Co-Trainer Florian Schmid ordnete die intensive Begegnung seiner SK Admira Juniors gegen UFC _Agora Aigen-Schlägl in der 2. Klasse Nord-West als weitgehend ausgeglichen ein. „Es war ein gutes Spiel beider Mannschaften, technisch anspruchsvoll und körperlich intensiv“, sagte er. In seinem Rückblick betonte er Schlüsselmomente – die Hinausstellung (Khalif Basic) und die unglückliche Szene kurz vor Schluss – und erklärte, dass zur Pause bewusst keine taktischen Anpassungen vorgenommen wurden. Der Fokus liegt für ihn klar auf Entwicklung und Lernprozessen.

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Schmid beschrieb wechselnde Phasen ohne klaren Dominator: „Ich denke, es gab Phasen für beide Mannschaften – über 90 Minuten war es ausgeglichen.“ Auch beim Chancenbild zog er ein entsprechendes Fazit: „Möglichkeiten waren auf beiden Seiten da.“ Die Partie blieb so bis in die Schlussphase offen und intensiv.
Die Gangart und Linie des Unparteiischen prägten den Abend aus Schmids Sicht. Sein Urteil zur Platzverweisung fiel differenziert aus: „Weil sehr hart gepfiffen wurde, wäre die rote Karte vielleicht nicht nötig gewesen, aber man kann sie definitiv geben.“ In der 80. Minute sah ein Admira-Spieler Rot (Khalif Basic), in Unterzahl kippte die Waage kurz vor Schluss erneut. Zum Abschluss sprach Schmid von Pech: „Der Elfmeter in der 90. Minute war Pech.“ (Schütze: Petr Simonovsky) In Minute 90 fiel so das 2:3 aus Sicht der Admira zugunsten von UFC Aigen-Schlägl.
Bei ruhenden Bällen sah Schmid Vorteile beim Gegner und verwies auf die Jugend seines Teams: „UFC Aigen-Schlägl war mit seiner Erfahrung gegen unsere sehr junge Mannschaft bei den Standards teilweise überlegen. Das ist ein Prozess, in dem sich unsere jungen Spieler noch verbessern müssen.“ Anpassungen zur Halbzeit gab es keine: „Nein, wir sind genauso in die zweite Halbzeit gestartet wie in die erste.“ Der Blick bleibt langfristig: „Es geht nicht unbedingt um die nächsten Aufgaben. Wir versuchen, uns selbst zu entwickeln, von Spiel zu Spiel besser zu werden, Fehler auszumerzen – so werden wir noch einige Punkte holen.“