Ein intensives Derby, viele Zweikämpfe und wenig Glanz: So fasst Philipp Kraml, Obmann Stellvertreter von Union Puchenau, das Duell mit Union Feldkirchen an der Donau in der 2. Klasse Nord-West zusammen. Aus seiner Sicht war der 2:1-Erfolg für seine Mannschaft verdient – getragen von mehr Ballbesitz und robuster Zweikampfführung. Beide Teams traten ersatzgeschwächt an, die dichte Derby-Atmosphäre mit vielen Zuschauern bei herrlichem Wetter verlieh dem Spiel dennoch einen packenden Rahmen.

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Der Tenor nach Abpfiff war klar: körperbetont, eng, wenig Raum für Kombinationen. Kraml betonte, das spielerische Niveau sei überschaubar gewesen, der Schiedsrichter hatte die Partie sehr gut im Griff. Die größeren Spielanteile seiner Mannschaft führten letztlich auf die Siegerstrasse.
In der 32. Minute brachte Emil Kaimberger Puchenau in Führung (1:0), die bis zur Pause Bestand hatte. Nach dem Seitenwechsel glich Besnik Iseni in Minute 69 zum 1:1 aus, doch Timo Leibetseder antwortete prompt und stellte nur zwei Minuten später auf 2:1 (71.). Aus Sicht des Funktionärs passte das Chancenbild zum Ergebnis: „Union Puchenau hatte drei bis fünf klare Torchancen, Feldkirchen ein oder zwei. In der Nachspielzeit lag noch eine Riesenchance zum Ausgleich für die Gäste in der Luft, sie blieb jedoch ungenutzt.“
Im Muster des Spiels sah Kraml Vorteile beim Ballbesitz: „Puchenau war meist am Ball, Feldkirchen blieb über gelegentliche Konter gefährlich.“ Bei Standards setzten die Gäste Akzente: „Feldkirchen war durch Eckstöße immer wieder gefährlich, ansonsten gab es keine besonderen Auffälligkeiten.“ Mit Blick nach vorne erwartet Puchenau das nächste schwere Auswärtsspiel.