Nach dem Auswärtsspiel in Feldkirchen ordnete Manuel Fröhlich die Partie gelassen, aber bestimmt ein. Er sprach von einem erwartbar schweren Gegner, lobte Feldkirchen ausdrücklich und bewertete das knappe Resultat aus Chancen-Sicht als gerecht. Im Duell der 2. Klasse Nord-West zwischen Union Feldkirchen an der Donau und Union St. Veit im Mühlkreis sorgte früh ein aberkanntes Abseitstor für kurzen Diskussionsstoff, blieb jedoch ohne größere Beschwerden.

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„Es war ein Spiel, in dem es wenig konkrete Chancen gab. In Summe hatten wir drei bis vier gute Möglichkeiten, Feldkirchen ein bis zwei Torschüsse. Von dem her war das Ergebnis in Ordnung“, bilanzierte Fröhlich. Eine strittige Szene sah er zu Beginn: St. Veit traf, doch es wurde Abseits gegeben. „Das muss man sich noch einmal anschauen. Aber es hat sich keiner beschwert, daher war es wohl korrekt.“ Zur Pause stand es 0:0; Standardsituationen spielten keine besondere Rolle, beide Seiten ließen wenig zu.
Nach dem torlosen ersten Abschnitt entschied eine kompakte Sequenz das Geschehen: In Minute 71 brachte Enis Karaman St. Veit mit 1:0 in Führung, vier Minuten später erhöhte Jakub Rosulek auf 2:0. Praktisch im Gegenzug verkürzte Marcel Peherstorfer in der 76. für Feldkirchen auf 2:1. Der Verlauf spiegelte die Einordnung des Trainers wider: wenige, aber hochwertige Möglichkeiten, viel Konzentration und das Gefühl, dass die Partie trotz knapper Momente in geordneten Bahnen blieb.
„Feldkirchen ist bekannt für einen super Rasen. Deswegen war es auch schön zu spielen. Von den Zuschauern her war es eher durchschnittlich. Von unserer Seite waren einige Zuschauer mit, bei denen ich mich bedanken will – sie unterstützen uns auch auswärts“, erklärte Fröhlich. Den Fokus richtete er rasch nach vorne: „Wir sind in einem Flow, den wir jetzt einfach Woche für Woche ausnützen wollen. Die Jungs wissen, worum es geht. In den Trainings haben wir eine gute Intensität – die werden wir auch diese Woche beibehalten und dann versuchen, die nächste Aufgabe bestmöglich zu lösen.“ Zum Schluss setzte der Coach ein Ausrufezeichen des Respekts: „Ich möchte noch einmal Respekt für die Leistung von Feldkirchen sagen. Sie haben wirklich ein gutes Spiel abgeliefert und ich glaube, der Weg, den sie eingeschlagen haben, zahlt sich in den nächsten zwei bis drei Jahren aus.“